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FV Gesundheitsbetriebe: Seriöses Angebot der Arbeitgeber wurde von Gewerkschaft leider abgelehnt

Hadschieff: Konstruktive Verhandlungen statt Vorwürfe über die Medien

„Wir haben den Arbeitnehmervertretern ein seriöses und durchkalkuliertes Angebot unterbreitet, das leider ohne Gegenangebot einfach abgelehnt wurde“, erklärt der Arbeitgeber-Chefverhandler Julian Hadschieff zum Abbruch der zweiten Verhandlungsrunde des Kollektivvertrages für die Beschäftigten in privaten Kur- und Rehabetrieben. „Offenbar vergisst die Gewerkschaft, dass wir in diesem Bereich keinen freien Markt haben, sondern von den Tarifen der Sozialversicherungsträger abhängig sind – und uns ausschließlich in diesem Rahmen bewegen können“, reagiert Hadschieff auf Vorwürfe der beiden verhandelnden Gewerkschaften vida und GPA-djp mit Unverständnis.

Die Forderungen der Gewerkschaft sind der Branche in diesem Umfang keinesfalls zumutbar, zumal sie insgesamt zu einer Erhöhung der Personalkosten von deutlich über 3% führen würden. Das würde in letzter Konsequenz die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen gefährden und in weiterer Folge Arbeitsplätze kosten, zeigt sich Hadschieff überzeugt.

„Anstatt über die Medien Vorwurf auszurichten, wäre ein konstruktives Gegenangebot wünschenswert gewesen. Ich gehe aber davon aus, dass wir uns - in alter sozialpartnerschaftlicher Tradition - demnächst wieder am Verhandlungstisch treffen werden“, so Hadschieff abschließend. (PWK185/ES)

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