th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaftskammer: Machen mit Registrierkassenpflicht kein Geschäft

A-Trust bietet Zertifikate zum Selbstkostenpreis - nicht zuletzt, weil WKÖ als Gesellschafter sich dafür eingesetzt hat, betont WKÖ-Generalsekretär Höllinger

„Die Wirtschaftskammer hat sich zur Einführung der Registrierkassenpflicht in Österreich von Beginn an kritisch geäußert, da diese eine unnötige Belastung für die Betriebe darstellt. Nun zu behaupten, wir würden quasi eine  Kehrtwende betreiben und einen geschäftlichen Vorteil aus den dafür ab 2017 gesetzlich vorgeschriebenen Zertifikaten ziehen, ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen und absurd. Wir machen damit kein Geschäft“, betont der Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Herwig Höllinger, und verweist darauf, dass A-Trust die Zertifikate zum Selbstkostenpreis anbietet – „und zwar nicht zuletzt, weil die WKÖ als Gesellschaft sich gemeinsam mit den ebenfalls beteiligten Österreichischer Rechtsanwaltskammertag und Notartreuhandbank AG erfolgreich dafür eingesetzt hat.“

Die WKÖ habe im Jahr 2000 die A-Trust mitbegründet – „zu einem Zeitpunkt, als von der Registrierkasse noch keine Rede war“, so Höllinger - und sich daran beteiligt, um IKT-Lösungen wie der digitalen Signatur frühzeitig zum Vorteil der österreichischen Unternehmen zum Durchbruch zu verhelfen. Das sei auch gelungen. „Ziel war und ist, unseren Mitgliedsbetrieben günstige und moderne IKT-Lösungen anzubieten, die in Österreich kaum oder nicht verfügbar waren, und ihnen damit Kostenvorteile und Produktivitätsfortschritte zu ermöglichen.“

Die Registrierkassensicherheitsverordnung sieht vor, dass jeder in Europa für qualifizierte Zertifikate zugelassene Anbieter entsprechende Zertifikate ausstellen kann. In Österreich sind derzeit von der Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde A-Trust (an der die WKÖ mit 25,1 Prozent beteiligt ist) und Global Trust als zertifizierte Anbieter anerkannt, weitere könnten folgen. Zertifizierungen können jedoch auch von Anbietern aus anderen EU-Ländern bezogen werden. (PWK162/SR)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Löst oder verschärft Zuwanderung die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Österreich?

Paneldiskussion beim Bad Ischler Sozialpartnerdialog 2016 zu den volkswirtschaftlichen Effekten von Migration und Integration mehr

  • Archiv 2016

In Kraft getreten: Neue Verordnung über Standesregeln für die Kreditvermittlung ab sofort gültig

Der FV Finanzdienstleister informiert online und stellt Muster für die Standardinformationen zur Verfügung mehr

  • Archiv 2015

WKÖ begrüßt Teilerfolg bei WTO-Verhandlungen

Heimische Wirtschaft wird vom erweiterten Zollabbau auf IT-Produkte profitieren. mehr