th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

E-Day Mobilitätsblock: Verkehr 4.0: Autonome Mobilität und intelligente Technologien

Verkehrswirtschaft beleuchtet smart Mobility – Österreichische Unternehmen mit Innovationen in Verkehrstechnik erfolgreich

Smart Mobility, rot-weiß-rote Innovationen der Verkehrstechnik und automatisiertes Fahren – das sind einige der Themen, die heute, Donnerstag, im Fokus des Mobilitätsblocks der Verkehrswirtschaft zum E-Day 2016 standen. „Den Weg in die Zukunft der Mobilität geht die heimische Verkehrswirtschaft bereits. Verkehr 4.0 stellt die lebendige Verbindung her zwischen der realen und der digitalen Welt“, erläuterte Alexander Klacska, im Rahmen des Themenblocks der Verkehrswirtschaft auf dem E-Day, dem größten E-Business-Event der Wirtschaftskammer Österreich.  

„Von 2010 bis 2025 steigt die Verkehrsleistung auf Österreichs Straßen und Schienen um rund 32%. Vor diesem Hintergrund darf  Infrastruktur nicht zu einem knappen Gut werden“, betonte Klacska. Intelligente Mobilität - gekennzeichnet durch Flexibilität, Ressourceneffizienz, Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse - das sind die Stichworte, deren Einsatz den Standort sichern. Mit dem Gesamtverkehrsplan, der 119 Maßnahmen zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit, Standortattraktivität und Nachhaltigkeit aufzählt, hat man bereits eine wichtige Weiche gestellt, so Klacska. Gilt es doch, die Verkehrsdienstleistung insgesamt zu stärken, indem man die spezifischen Stärken der Verkehrsträger stärkt, die Schnittstellen verbessert und Innovationen fördert. 

Intelligente Technologien erhöhen Sicherheit und retten Leben 

Die wachsende Verbreitung von APPs schafft Flexibilität bei der individuellen Optimierung der Verkehrswege. Der frühzeitige Einsatz von Telematik beziehungsweise intelligenten Verkehrssystem-Technologien kann auf eine außerordentliche Erfolgsbilanz verweisen: 25 Prozent Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten, 10 Prozent weniger straßenbedingte CO2 Emissionen und 25 Prozent weniger Stau-Ereignisse sind dank smarter Technik bereits erreicht worden. 

Wer ressourceneffiziente Möglichkeiten hat, ist auch innovationsfreudiger: Immer mehr heimische Unternehmen testen neue Technologien und lassen diese speziell auf ihre Bedürfnisse hin entwickeln. So gibt es bereits eine beträchtliche Flotte an e-Taxis bzw. Paketzusteller, die im innerstädtischen Verkehr umweltfreundlich zustellen. 

Auch auf Anbieterseite spielt Österreich hier mit: Viele rot-weiß-rote Betriebe sind mit ihren Innovationen rund um Verkehrs- und Umwelttechnik nicht nur in Nischen sehr erfolgreich unterwegs, wie Vortragende des Mobilitätsblocks darstellten. 

Europäisches Denken statt nationaler Insellösungen und neuer Barrieren 

Welche Technologien auf breiter Basis eingesetzt werden, müsse aber europäisch gedacht werden, forderte Klacska: „Wenn jedes Land zum Beispiel seine eigene Mauterhebungstechnik kultiviert, entstehen Insellösungen, die dem Gedanken eines europäischen Binnenmarktes widersprechen“. Ebenso gehe der Trend zu neuen nationalen Barrieren – Stichwort Grenzkontrollen, aber auch Milog oder EKAER – in die falsche Richtung, kritisierte der Bundesspartenobmann.(PWK153/PM)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016
  • Archiv 2015

Galanacht des Sports: Berufsweltmeister treffen Sportler des Jahres

WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser: „Wirtschaft und Sport haben viele Parallelen – beide brauchen Mut, Leistungsbereitschaft und Zielorientierung“ mehr