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JW-Rohrmair-Lewis: Pensionsgipfel bringt kleine Verbesserungen - Umlenken sieht aber anders aus

Desaster am Pensionsgipfel verhindert - langer Reformweg steht noch bevor  - JW setzt sich weiter für die junge Generation ein

„Positiv  an den Ergebnissen der gestrigen Pensionsrunde ist, dass die Nullerwartung der letzten Tage zumindest nicht eingetroffen ist. Die beschlossenen Maßnahmen können aber nur ein erster Schritt auf einem langen Reformweg sein, bleiben die großen Strukturbaustellen doch weiterhin offen. Auch wenn ein Pensions-Desaster verhindert wurde, sieht ein Umlenken anders aus“, kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), die Ergebnisse des gestrigen Pensionsgipfels.

Beim lange erwarteten Treffen wurden gestern kleinere Schritte im Pensionsbereich beschlossen. So wird es u.a. zu einer Neuaufstellung der Pensionskommission kommen, deren Vorschläge künftig von der Regierung dem Parlament vorgelegt werden müssen. Ebenso sollen Anreize für längeres Arbeiten eingeführt werden und ein stärkerer Fokus auf Wiedereingliederung und Reha-Maßnahmen vor einem Pensionsantritt aus Krankheitsgründen liegen.

Mehraufwendungen statt Entlastung: JW kämpft weiter für Reformen

Für die JW gehen diese Schritte aber nicht weit genug, denn: Weder das viel zu niedrige faktische Antrittsalter noch das Frauenpensionsantrittsalter oder die längst überfällige Angleichung der Pensionssysteme wurden gelöst. Und auch der vorgesehene Nachhaltigkeits-Mechanismus muss erst beweisen, dass er für nachhaltige Reformschritte sorgen kann. 

Zudem bringen die beschlossenen Maßnahmen – etwa eine erhöhte Ausgleichszulage oder eine Erweiterung des freiwilligen Pensionssplittings -  kurz- und mittelfristig sogar Mehraufwendungen, denen keine Strukturmaßnahmen gegenüber stehen. Für Rohrmair-Lewis steht deshalb fest: „Aus Sicht der Jungen kann und darf es das jetzt nicht gewesen sein, denn von einem nachhaltigen Pensionssystem sind wir in Österreich auch nach diesem Pensionsgipfel noch meilenweit entfernt“. Darum zeigt sich der JW-Bundesvorsitzende abschließend kämpferisch: „Wir von der Jungen Wirtschaft werden weiterhin echte Reformen einfordern. Nicht nur beim Thema Pensionen! Auch aktive Reformen im Bereich des Schuldenabbaus und des Arbeitsmarktes sind für die junge Generation essentiell. Wir bleiben dran!“ (PWK141/ES)

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