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Pensionskassen fordern Einbeziehung in die Pensionskommission

Die Pensionskommission wird aktuell umbesetzt - die österreichischen Pensionskassen fordern aus diesem Anlass, Experten für die ergänzende Altersvorsorge zur Mitarbeit einzuladen

Zusatzpensionen sind ein unverzichtbarer Teil für eine nachhaltig sichere Ausgestaltung des österreichischen Pensionssystems und die gesamtheitliche Planung und Betrachtung aller drei Säulen ist bereits im aktuellen Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung festgeschrieben. Die Pensionskassen als größter privater Pensionszahler in Österreich sehen eine Teilnahme ihrer Experten an den weiteren Gesprächen zur Pensionsreform als unabdingbar an, um heimische Pensionen nachhaltig und auf ausreichend hohem Niveau zu sichern.

„Staatliche Pension und Zusatzpensionen müssen gemeinsam an einem Strang ziehen“, betont Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen. „Das ist in den meisten der anderen EU-Länder so etabliert und Österreich kann sich den Fakten nicht entziehen! Bereits jene, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren in Pension gehen werden, sollten ihren gewohnten Lebensstandard im Alter erhalten können. Die Zahlen und Fakten sprechen jedoch eine klare Sprache: Das geht sich aus heutiger Sicht für viele nicht aus! Nur ein Schulterschluss aller Formen der Pensionsvorsorge wird für die Österreicherinnen und Österreicher die Erhaltung des gewohnten Lebensstandards in der Pension langfristig sichern können.“

Erhaltung des gewohnten Lebensstandards in der Pension sichern, schmerzhafte Pensionslücken vermeiden

In Zukunft werden die Menschen (in Österreich und in ganz Europa) nur durch Zusatzpensionen aus der 2. und 3. Säule des Pensionssystems ihren Lebensstandard erhalten können. Die durchschnittliche ASVG-Pension in Österreich beträgt aktuell 1.062,66 Euro brutto pro Monat (Quelle: PVA, 2014). Die Pensionskassen haben 2014 eine durchschnittliche Pensionskassenpension von 491 Euro pro Monat ausbezahlt. (PWK140/JR)

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