th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Hotellerie will Mindeststandards für Online-Vermietungsplattformen nicht nur in Wien

Branchensprecher Fachverbandsobmann Siegfried Egger plädiert für Regelungen auf Bundesebene und in der EU

„Mit der Ankündigung der Wiener Finanzstadträtin, Online-Plattformen zu verpflichten, die Daten der Unterkunftsgeber bekanntzugeben, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan“, freut sich Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). 

Ein wesentlicher Beitrag zu diesem  lobenswerten Wiener Vorstoß ist dem intensiven Engagement der Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, Andrea Steinleitner, im Arbeitskreis „Shared Economy in Wien“ zuzuschreiben. 

Wettbewerb auf Augenhöhe herstellen

Laut Stadträtin Brauner hinterziehen die in der Grauzone agierenden Unterkunftsanbieter jährlich hunderttausende Euro allein an Ortstaxe. „Um dem durch Airbnb entstandenen Graubereich in Sachen Beherbergung einen Riegel vorzuschieben, wäre eine diesbezügliche österreichweite Lösung wünschenswert“, so Egger weiter. „Die kontrollierten gewerblichen Anbieter und ehrlichen Privatzimmervermieter, die die Vorschriften einhalten sowie Steuern und Ortstaxe abführen, müssen geschützt werden, dies gilt für alle Bundesländer. Die positive Entwicklung in Wien wird der Fachverband Hotellerie als Best Practice in die Bundesländer tragen, um so rasch wie möglich zu einer bundesweiten Lösung zu finden und hier einen Wettbewerb auf Augenhöhe - ohne Verzerrungen und Ungleichbehandlungen - zu ermöglichen“, unterstreicht Egger. Auch in eine europaweite Lösungsfindung ist der Fachverband Hotellerie mit Susanne Kraus-Winkler als Vizepräsidentin des europäischen Dachverbandes für Hotels, Restaurants und Cafes (HOTREC) intensiv eingebunden.  

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,05 Millionen Betten. Mit über 37 Millionen Ankünften und knapp 132 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Höhe von rund 48,8 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP. (PWK134/JR)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

ORF vermittelt völlig falsches Bild von Gewinnsituation des Einzelhandels

WKÖ-Buchmüller: „Fast die Hälfte der Einzelhändler macht keinen Gewinn“ mehr

  • Archiv 2015

Gleitsmann zu Pensionsaufwendungen: Schönfärberei täuscht nicht über Reformbedarf hinweg

Keine Entwarnung bei Pensionsaufwendungen - Strukturreformen im Pensionsbereich überfällig – WKÖ fordert Nachhaltigkeitsautomatismus mehr

  • Archiv 2016

Mitterlehner und Leitl: Neues Maßnahmenpaket zum Bürokratie-Abbau erleichtert das Wirtschaften

Fünf-Punkte-Entlastungspaket für Unternehmen - Gründungen vereinfachen, existenzbedrohende Mehrfachbestrafungen beenden,Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen mehr