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JW-Rohrmair-Lewis ad Pensionsgipfel: “Statt Reform-Turbo nur ein Reform-Blindgänger“

Pensionsproblematik wird heute auf die lange Bank geschoben - JW fordert dringend notwendige und nachhaltige Pensionsreform – jetzt erst recht!

„Der Monate im Voraus angekündigte Pensionsgipfel verkam leider zu einem Tiefpunkt in der aktuellen Debatte. Offenbar ist der Bundesregierung das Pensionsthema nicht einmal ein echter Gipfel wert“, zeigt sich Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), enttäuscht von den heute geplanten Gesprächen und ergänzt: „Statt des Reform-Turbos wird nun lediglich ein Reform-Blindgänger gezündet. Damit werden echte und dringend notwendige Reformschritte weiter auf die lange Bank geschoben, während der Schuldenrucksack für die nächste Generation immer schwerer wird.“

Große Chance vertan: Reformblockierer gegen nachhaltige Vorschläge immun

Über ein Viertel des jährlichen Bundesbudgets fließt in Pensionen. In Kombination mit dem aktuellen Schuldenstand Österreichs von knapp 300 Mrd. Euro, zeigt sich klar die Notwendigkeit einer Reform. „Das Pensionssystem hängt am Tropf. Doch obwohl das System krankt, sind die Reformblockierer in der Bundesregierung gegen nachhaltige Reformvorschläge immun. Heute wird eine große Chance vertan, denn die Zeit heilt diese Wunden nicht. Im Gegenteil, der Schuldenberg steigt weiter an – zu Lasten der Jungen“, so der JW-Bundesvorsitzende.

Zu den Kernforderungen der Jungen Wirtschaft für eine Pensionsreform zählen unter anderem die Einführung einer Pensionsautomatik, Anreize für ein längeres Verbleiben am Arbeitsmarkt sowie die Angleichung des Frauenpensionsalters. (PWK133/ES)

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