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University Business Forum - Alliances for Innovation

Gemeinsame Initiative der EU-Kommission, des Wirtschaftsministeriums und der WKÖ zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Europa

Vor acht Jahren wurde von der Europäischen Kommission das University Business Forum initiiert, welches  mehrmals jährlich in einem europäischen Mitgliedsstaat stattfindet - heuer erstmals in Wien. Kooperationspartner des Forums sind neben der Europäischen Kommission, das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Eröffnet wurde das Forum unter dem Titel „Universities. Businesses. Alliances for Innovation“ heute im Haus der Wirtschaft in Wien von EU-Kommissar Tibor Navracsics, Staatssekretär Harald Mahrer und WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

„Der europäische Hochschulraum muss grundsätzlich gestärkt werden, damit Europa im globalen Lehr- und Wissenschaftswettbewerb nicht auf der Strecke bleibt. Daher müssen Allianzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gebildet werden. Vor allem Kleine und Mittlere Unternehmen dominieren die europäische Wirtschaft und sind verantwortlich für Beschäftigung. Daher ist die Zusammenarbeit zwischen  Hochschulen und diesen KMU besonders wichtig. Es freut mich daher besonders, dass dieses Forum, bei dem es genau um diese Themen geht, heute und morgen in Wien stattfindet“, betonte WKÖ-Präsident Leitl in seiner Eröffnungsrede.“

Neue Wege der Kooperation einschlagen

Staatssekretär Mahrer ergänzte, „dass wir in einer Umbruchszeit leben, wie wir sie als Gesellschaft lange nicht mehr erlebt haben. Die Umwälzungen durch die Digitalisierung haben massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Davor dürfen wir nicht die Augen verschließen.“ Die große gesellschafts- und wirtschaftspolitische Chance des digitalen Wandels liege in der konsequenten Förderung einer echten Wissensgesellschaft. Dafür brauche es den Mut, althergebrachte Traditionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu hinterfragen und neue Wege der Kooperation einzuschlagen. Mahrer: „Europas Hochschulen müssen daher noch enger zusammenrücken, sich auf exzellente wissenschaftliche Leistungen in Schwerpunkten fokussieren und ihre Innovationsknotenpunkte mit der Wirtschaft ausbauen. Das ist keine Frage des Wollens sondern des Überlebens. Denn nur so wird es auch in Zukunft Innovationen 'Made in Europe' geben, die sich am Weltmarkt durchsetzen und Jobs in Europa schaffen."

Das University Business Forum bringe die Besten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, meinte EU-Kommissar Navracsics und er lobte das „österreichische Modell der Dualen Ausbildung als Vorzeigebeispiel für ganz Europa“. Bezugnehmend auf verstärkte Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschulen wies Navracsics darauf hin, dass sich diese an den Erfordernissen des Lebenslangen Lernens LLL ausrichten sollten. Navracsics: „Das Forum unterstützt sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen dabei, Kooperation und entsprechende Ideen umzusetzen.“

Über die Inhalte des Forums, etwa „„Wie können Kooperationen Innovation vorantreiben?“, „Welche Chancen bieten duale Studiengänge?“, „Wie kann unternehmerisches Denken bei Studierenden, Lehrenden und Forschenden verankert werden?“ oder „Wie kann eine Hochschule unternehmerisch agieren?“ wurde von internationalen und nationalen Experten diskutiert. Vortragende des Forums waren unter anderem Jörg Dräger (Vorstandsmitglied der Bertelsmannstiftung), Alexa Wesner (Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika in Österreich), Ute Goetzen (Volkswagen AG / Head of Dual Studies Group), Harald Kainz (Rector of Graz University of Technology, President of Technical Universities Austria), Stefano Paleari (Board Member of European University Association, University of Bergamo). Insgesamt nehmen über 520 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft am University Business Forum in Wien teil. (PWK123/BS)

WKÖ-Präsident Christoph Leitl, EU-Kommissar Tibor Navracsics und Staatssekretär Harald Mahrer
WKÖ-Präsident Christoph Leitl, EU-Kommissar Tibor Navracsics und Staatssekretär Harald Mahrer

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