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Scheichelbauer-Schuster: Endlich gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Einstufung von Meister und Co

Vergleichbarkeit von Meister mit Bachelor wird Image des beruflichen Bildungsweges aufwerten

„Eine der Kernforderungen des heimischen Gewerbes und Handwerks kommt nun mit dem NQR-Gesetz in Umsetzung. Aus Sicht unserer Betriebe ist die Vergleichbarkeit des Meisterabschlusses mit dem Bachelorabschluss ein wichtiges Signal. Denn das Asset der Gewerbe- und Handwerksbetriebe ist ihre Stärke in der Berufsausbildung“, betonte heute, Mittwoch, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, anlässlich des Beschlusses des NQR-Gesetzes im Parlament.  

Transparenz und Vergleichbarkeit

Gewerbe und Handwerk hatten in der Vergangenheit auf eine Umsetzung des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) gepocht. Denn die Zuordnung der Lehrabschlussprüfung, der Meisterprüfung und der Befähigungsprüfung zu einem bestimmten Ausbildungslevel ist eine große Chance zur Aufwertung des beruflichen Bildungsweges. Erstmals besteht nun die Möglichkeit, die berufliche Ausbildung unmittelbar mit der schulischen Ausbildung zu vergleichen und transparent zu gestalten. Mit dem Beschluss des NQR-Gesetzes wird die Möglichkeit für die Zuordnung der Lehrabschlussprüfung auf Level 4 - wie die Matura - und die Meister- bzw. Befähigungsprüfung auf Level 6 - wie der Bachelor - geschaffen. 

Verbesserte Chancen für Unternehmen

„Gerade auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr Gewerbe- und Handwerksbetriebe exportieren oder sich an internationalen Ausschreibungen beteiligen, in denen ein bestimmtes Qualifikationsniveau gefordert wird, ist mit dem Beschluss des NQR-Gesetzes ein richtungsweisender Schritt gelungen. In Deutschland etwa ist bis dato kein entsprechendes Gesetz zustande gekommen. Für unsere Meister-Betriebe und Betriebe mit Befähigungsnachweis ergibt sich damit eine verbesserte Wettbewerbssituation“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK115/us)

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