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Roth: Gewalt im Arbeitsumfeld klar bekämpfen - Wirtschaftskammer seit vielen Jahren präventiv tätig

Kooperationsprojekt „Unternehmen Sicherheit“ der WKÖ mit dem Innenministerium läuft seit 2010 - zahlreiche Projekte mit einer großen Bandbreite an Themen

„Das Ziel muss mehr Sicherheit für Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein“, so Jürgen Roth, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei der Veranstaltung „Tatort Arbeitsplatz, Prävention und Opferhilfe bei Gewalt im Arbeitsumfeld“ heute, Montag, im Innenministerium in Wien. Dabei betonte er, dass sich die Wirtschaftskammern Österreichs in diesem Zusammenhang „seit vielen Jahren auf die Präventionsarbeit für Unternehmen und deren Beschäftigte konzentrieren“.

Seit dem Jahr 2010 läuft unter dem Titel „Unternehmen Sicherheit“ ein Kooperationsprojekt der WKÖ mit dem Innenministerium (BM.I), in dessen Rahmen die aktuelle Kriminalitätsentwicklung im Hinblick auf österreichische Unternehmen analysiert wird. Sobald eine zunehmende Bedrohungslage hinsichtlich bestimmter Delikte oder Branchen erkennbar ist, werden gemeinsame Präventionsprojekte entwickelt und umgesetzt. Die thematische Bandbreite dieser Projekte ist sehr groß - vom Ladendiebstahl über Raubdelikte bis hin zu Wirtschafts- und Industriespionage.

Die Wirtschaftskammer arbeitet diese Projekte gemeinsam mit den unterschiedlichsten Partnern aus dem BM.I wie z.B. dem Bundeskriminalamt, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, den Landeskriminalämtern, dem kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, dem Kuratorium Sicheres Österreich sowie Sicherheitsexperten etwa aus der Nationalbank und dem unternehmerischen Bereich ab.

Österreichische Sicherheitsprojekte sind richtungsweisend in Europa

Angepasst an die spezifischen Deliktsformen werden dabei die unterschiedlichsten Serviceformate entwickelt. Von den bisher 20 Einzelprojekten – darunter das SMS–Infoservice, die Sicherheits- und Notfall App, das E-Learning Programm „Sicherheit im Handel“, die Sicherheitsoffensive für Tankstellen sowie für Juweliere - sind einige richtungsweisend in Europa. So wurden im Rahmen des Projektes SMS Infoservice im Jahr 2015 rund 123.000 sicherheitsrelevante SMS und E-Mails an Unternehmen und deren Mitarbeiter verschickt.

„Dass diese Projekte Wirkung zeigen, beweist nicht nur der positive Trend der Kriminalitätsstatistik im Bereich von Raubdelikten. Auch ich als Unternehmer im Tankstellenbereich kann hier eine deutliche Verbesserung bestätigen“, so WKÖ-Vizepräsident Roth. Präventionsarbeit sei zudem wichtig, „weil sie nicht nur der Vermeidung von Gewaltausübung dient, sondern im Ernstfall auch hilft, richtig zu reagieren und damit die Folgen möglichst gering zu halten“. Deshalb sei es notwendig, das Bewusstsein für (mehr) Prävention zu schaffen und zu schärfen. Wenn jedoch alle Präventionsarbeit nichts genützt hat, komme der Betreuung von Verbrechensopfern große Bedeutung zu: „Da ist die Arbeit des Weißen Rings, eine professionelle persönliche Betreuung von Verbrechensopfern zu ermöglichen, auch für mich als Unternehmer absolut zu begrüßen. Sie ermöglicht eine bessere individuelle Verarbeitung des Erlebten und stärkt die Basis für die weitere Erwerbstätigkeit“, unterstrich Roth: „Daher sind wir als WKÖ gerne bereit, uns hier auch in Zukunft verstärkt einzubringen.“ (PWK110/JR)

von links: Christian Pilnacek (BMJ), BM Alois Stöger, Udo Jesionek (Weisser Ring), BM Johanna Mikl-Leitner, ÖGB-Präsident Erich Foglar und WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth
von links: Christian Pilnacek (BMJ), BM Alois Stöger, Udo Jesionek (Weisser Ring), BM Johanna Mikl-Leitner, ÖGB-Präsident Erich Foglar und WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth

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