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WKÖ-Roth: „Grüne Forderung utopisch und noch dazu auf Basis falscher Fakten“

„Brunner soll sich zuerst informieren, bevor sie aktionistische Forderungen stellt, die am Ende die Konsumenten belasten“

Die grüne Nationalratsabgeordnete und Umweltsprecherin Christiane Brunner fordert  eine „Pflicht zum Einbau von erneuerbaren Heizsystemen im Neubau und nach Sanierungen“. Dabei schreckt sie nicht vor Fouls zurück und argumentiert ihre utopische und konsumentenfeindliche Forderung mit falschen Fakten über die Situation in Dänemark. So behauptete sie in ihrer Aussendung: „In Dänemark sind neue Ölheizungen seit Jahr und Tag verboten.“ Dabei entspricht das nicht der Wahrheit. Gemäß der dänischen Öl-Association sind Ölheizungen in Dänemark nach wie vor in Betrieb und auch bei Sanierungen werden Ölheizungen weiterhin installiert. Die Regelung gilt nur für Neubauten. Es ist zwar korrekt, dass es in Dänemark laut einer „Energievereinbarung“ von 2012 solche Pläne gab, in der am 16. Dezember veröffentlichten „Dänischen Bauregulierung BR 15“ ist diese Forderung aber nicht mehr enthalten.

„Die Grünen sollten sich vorab besser informieren, bevor sie auf haltlosen Behauptungen basierende aktionistische Forderungen stellen, die am Ende die Konsumenten belasten“, sagt Jürgen Roth, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Obmann des Fachverbandes des Energiehandels in der WKÖ.

Energiekosten als Inflationsdämpfer

„Gerade in den letzten Wochen war oft von den niedrigen Energiekosten, die letztendlich inflationsdämpfend wirken, die Rede. Besonders in Tagen von niedrigen Preisen bei fossilen Brennstoffen ist Aktionismus, wie er von den Grünen kommt, in erster Linie konsumentenfeindlich“, so Vizepräsident Roth. Aktuell profitieren Konsumenten und Wirtschaft von günstigen Sprit- und Heizölpreisen, und zwar pro Haushalt (mit Ölheizung und 1,5 Pkw) im Durchschnitt bis zu 1.500 Euro Ersparnis im Vergleich zum Vorjahr.

Darüber hinaus sind aktuell laut Informationen aus der Branche gar nicht genug Ressourcen für erneuerbare Heizsysteme am österreichischen Markt verfügbar. Solche Forderungen könnten also zu einem erhöhten Marktdruck, steigenden Preisen oder fehlendem Nachschub in der kalten Jahreszeit führen.

Für eine lebenswerte Umwelt - gegen Schnellschüsse

Vizepräsident Roth zeigt sich trotz aller wirtschaftlichen Zwänge gesprächsbereit: „Der Energiehandel steht für eine lebenswerte Umwelt. Er tritt gerne in den Dialog, um die Chancen für eine effizientere, leistbare, standortverträgliche und zeitlich wie ressourcentechnisch machbare Lösung im Zeichen der Umwelt zu erarbeiten.“ Er betont aber die Notwendigkeit, alle relevanten Faktoren aufzuschlüsseln und realistische Alternativen zu entwickeln. „Diese Konzepte müssen sorgfältig von Fachexperten ausgearbeitet werden. Bitte keine aktionistischen Schnellschüsse zu Lasten der Wirtschaft und der Konsumenten!“, so Roth abschließend. (PWK1012/JR)

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