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Silvesterfeuerwerk: Fachhandel bietet Beratung und ruft zu verantwortungsvollem Umgang auf

Optische Effekte sollten im Vordergrund stehen.

Zum Jahreswechsel werden rund 10.000 heimische Verkaufsstellen zwischen Weihnachten und Silvester mehr als 10 Millionen Euro Umsatz mit Feuerwerkskörpern machen. Das Geschäft rund um Silvester macht rund 80% des Jahresumsatzes aus. Die Auswahl an Feuerwerkskörpern ist groß. Besonders beliebt sind mit einem Anteil von rund 30% die sogenannten Verbundfeuerwerke (auch „Batterien“ oder „Schusskisten“): Dabei reiht sich ein Effekt an den nächsten, inklusive großem Finale. Am meisten nachgefragt werden in Österreich nach wie vor Raketen, sie dominieren auch die Verkaufscharts mit einem Markanteil von rund 55%.

Kundensicherheit hat oberste Priorität bei der Pyrotechnik

„Der Pyrotechnikhandel in Österreich tut sehr viel, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, bezüglich Sicherheitsauflagen stets auf dem letzten Stand zu bleiben und so bestmögliche Kundensicherheit zu gewährleisten. Denn die Sicherheit der Kundinnen und Kunden hat für uns oberste Priorität. Vehement distanziert sich die Branchenvertretung von rechtswidrigen Verhaltensweisen in der Produktion und im Vertrieb von Pyrotechnikartikeln“, betont Dieter Funke, Bundesobmann des Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Wir appellieren zum verantwortungsvollen Umgang mit Raketen und Knallkörpern und machen auch auf die Notwendigkeit der sachgerechten Lagerung von Pyrotechnika aufmerksam. Uns ist es ein Anliegen, dass auch Konsumentinnen und Konsumenten über die gesetzlichen Vorschriften in Sachen Feuerwerkskörper gut Bescheid wissen. Wir empfehlen, sich an der so genannten CE-Kennzeichnung zu orientieren: Dabei handelt es sich um die Buchstaben CE in Verbindung mit einer mehrstelligen Ziffer.

Strafen bis zu 3.600 Euro bei Verstößen

Weiters ruft Funke in Erinnerung, dass das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen aller Art im Ortsgebiet und in Menschenansammlungen verboten ist. Auch sind die Altersbeschränkungen beim Kauf von pyrotechnischen Gegenständen zu beachten und einzuhalten: So dürfen zum Beispiel pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 1 – dazu gehören etwa „Knallerbsen“, oder „Feuerkreisel“ - nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden und Feuerwerksartikel der nächsthöheren Kategorie F 2 – wie z.B. „Vulkane“, oder Raketen - erst von Personen, die 16 oder mehr Jahre alt sind, erworben werden. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen sind unter anderem Strafen bis zu 3.600 Euro vorgesehen. 

Ein weiteres wichtiges Thema ist für Funke und die Pyrotechnikbranche der Import pyrotechnischer Artikel: „Der heimische Groß- und Fachhandel legt großen Wert darauf, dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus dem asiatischen Raum importiert werden, auch unter entsprechend guten Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden. Selbstimporte aus dem benachbarten Ausland bzw. Einkäufe im Internet entsprechen in vielen Fällen nicht den österreichischen Sicherheitsvorschriften, wie die jüngsten Entwicklungen leider verdeutlicht haben. Der österreichische Pyrotechnikfachhandel setzt auf Fachberatung und Qualität, „damit der gute Rutsch ins neue Jahr 2016 - begleitet von einem farbenprächtigen Feuerwerk - für alle in guter Erinnerung bleibt“, so Bundesobmann Funke abschließend. (PWK1009/JR)

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