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Arbeitsmarkt - WKÖ-Gleitsmann: „Investitions- und beschäftigungsfreundliche Maßnahmen notwendiger denn je“

Wirtschaftskammer: „Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt“ – Jugendarbeitslosigkeit: Österreich rutscht im EU-Vergleich hinter Deutschland und Dänemark auf den dritten Platz ab

Mit 490.246 Arbeitslosen inklusive der arbeitslosen Personen in Schulung (+3,7%) setzt sich der negative Trend auf dem österreichischen Arbeitsmarkt im Jänner 2016 fort. Während in der Mehrheit der EU Länder die Arbeitslosigkeit zurückgeht, steigen Arbeitslosenzahlen in Österreich in den letzten Jahren kontinuierlich an. Dabei fällt auf, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit vor allem auf Wien (+9,9%) zurückgeht, während die Arbeitslosigkeit in Tirol und Vorarlberg zurückging. Bei der Jugendarbeitslosigkeit ist Österreich nun im EU- Vergleich hinter Deutschland und Dänemark auf den dritten Platz abgerutscht.

 

„Die nach wie vor äußerst unerfreuliche Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt, dass investitions- und beschäftigungsfördernde Maßnahmen dringend nötig sind, damit Österreichs Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen können. Wir brauchen – einfach gesagt – mehr Wachstum“, unterstreicht Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Auch ist eine positive Einstellung, ist mehr öffentliche Wertschätzung gegenüber Wirtschaft und Unternehmen unerlässlich.“


Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurden zusätzliche Jobs geschaffen

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die österreichische Wirtschaft aber im Jänner 34.000 zusätzliche Jobs geschaffen, zeigt sich Gleitsmann erfreut. Besonders überdurchschnittlich ist abermals die Beschäftigung der über 50-Jährigen mit + 6,8% oder plus 56.000 beschäftigten Personen über 50 gewachsen. Die Arbeitslosenquote der 50 plus ist gegenüber dem Vorjahr geringer angestiegen, als die allgemeine Arbeitslosenquote. „Das zeigt, dass die österreichische Wirtschaft das Erfahrungswissen und die Kompetenzen ihrer älteren Mitarbeiter wertschätzt und nutzt“, so Gleitsmann.

 

Besonders erfreulich ist der sehr starke Anstieg der dem AMS von den Unternehmen gemeldeten offenen Stellen mit plus 45% (+10.460) gegenüber dem Jänner des Vorjahres. Vor allem in den Bundesländer Oberösterreich und der Steiermark, aber auch in Salzburg, Kärnten, dem Burgenland und in Tirol. Dieses Indiz für ein vorsichtiges Anspringen der Konjunktur ist durch Maßnahmen zur Entlastung und Entbürokratisierung der Unternehmen zu unterstützen.

 

Auffallend ist, so Gleitsmann, dass es in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Tirol deutlich mehr offene Lehrstellen gibt als lehrstellensuchende junge Menschen. Diese Lücke sollte durch mehr Bereitschaft zur Mobilität und der Nutzung des bestehenden Lehrlings- und Lehrbetriebscoachings geschlossen werden können. „Denn wenn wir nicht auf ein besseres Matching von ausbildungswilligen Betrieben und lehrstellensuchenden jungen Menschen achten, dann schaffen wir die Langzeitarbeitslosen von morgen“, so  Gleitsmann. (PWK062/JR)

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