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Nocker-Schwarzenbacher: „Erfreuliche Tourismus-Bilanz für 2015 zeigt Top-Leistungen der Betriebe“

Branche braucht stabile Rahmenbedingungen

Wie die Statistik Austria heute, Freitag, mitteilte, schließt das Tourismus-Gesamtjahr 2015 bei den Nächtigungen insgesamt mit einem Plus von 2,5% (135,15 Mio. Nächtigungen) im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl inländische (+2,1% auf 36,41 Mio.) als auch ausländische Gästenächtigungen (+2,6% auf 98,74 Mio.) konnten Steigerungen erzielen.  „Bei aller Freude über das Plus vor den Nächtigungs-Zahlen, das auf die Top-Leistung der 90.000 Tourismusbetriebe zurückzuführen ist, dürfen wir auch die weiterhin angespannte wirtschaftliche Situation der Branche nicht vergessen: die Wertschöpfung sinkt, die Kosten explodieren und der Personalbedarf pro Nächtigungen, angesichts der vielen kurzen Aufenthalte spitzt sich zu“, kommentiert die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Petra Nocker-Schwarzenbacher, das Ergebnis.

„Besonders freut mich das Nächtigungsplus von unserer wichtigsten Gästegruppe, unseren deutschen Nachbarn, von 1,3% auf 50,14 Millionen. Dass wir gerade im Dezember 2015  bei unserer Kernzielgruppe einen starken Rückgang von 9,3% verbuchen mussten, liegt sicherlich einerseits am Wetter und andererseits den verschärften Grenzkontrollen. Ich bin davon überzeugt, dass dies die Ursachen dafür waren, dass viele kurzfristige Buchungen aus unserem Nachbarland ausblieben “, so Nocker-Schwarzenbacher.

Trotz schlechte Stimmung nicht Schwarzmalen

„Unser Nächtigungsplus kann man jedoch nicht flächendeckend auf das gesamte Land umlegen, denn die Zuwächse konzentrieren sich vor allem auf den urbanen Raum, wo angesichts des starken Konkurrenzdrucks und der im Vergleich zu anderen Weltmetropolen günstigen Preise die Erträge noch stärker sinken. Die Ertragslage ist nicht rosig, das nehmen wir auch zum Anlass, diese Zahlen einmal genauer zu betrachten und werden Ende März schon erste, detaillierte Ergebnisse präsentieren können“, so die Bundesspartenobfrau.

Um das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 140 Millionen Nächtigungen bis 2018 zu erreichen, so Nocker-Schwarzenbacher, seien Stabilität, Sicherheit sowie faire Marktbedingungen und Planungssicherheit eine Grundvoraussetzung. Auch brauche es endlich positive Signale, denn die Stimmung in der Branche ist schlecht wie nie zuvor. „Aber ich möchte nicht Schwarzmalen, sondern mit Optimismus in das neue Tourismusjahr gehen“.

Tourismus Impulsprogramm unterstützt Betriebe 2016

Positiv bewertet die WKÖ-Tourismusobfrau das Impulsprogramm 2016 für den Tourismus, das mit einem Sonderbudget von 4 Mio. Euro des Bundes und rund 1,1, Mio. Euro der WKÖ den rund 90.000 Mitgliedsbetrieben zugutekommt und über die Österreich Werbung (ÖW) und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA abgewickelt wird. „Damit werden unsere Mitgliedsbetriebe gezielt beim Kennenlernen und der Bearbeitung neuer Gäste-Herkunftsmärkte unterstützt. Angesichts der noch immer anhaltenden Einbrüche aus dem russischen Markt und auch um Marktanteile in Zukunftsmärkten auszubauen, müssen wir noch stärker als bisher Märkte, wie etwa China, die Türkei oder Polen erschließen und unsere Position in Märkten wie Italien oder Schweden zurückerobern,“ erklärt Nocker-Schwarzenbacher und unterstreicht: „Wir haben ein exzellentes Angebot, ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis und sind die besten Gastgeber der Welt, dies und das Impulsprogramm für den Tourismus sind eine unschlagbare Kombination.“ Die Österreich Werbung und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA werden mit ihrem Know-How die touristischen Betriebe im Rahmen von Marktsondierungsreisen, der Unterstützung beim Marketing und Messeauftritten unterstützen.

Tourismus auch weiterhin stabiler und verlässlicher Arbeitgeber

Gastronomie und Beherbergung haben 2015 einen neuen Beschäftigungsrekord erreicht. Mit 202.946 Beschäftigten ohne Geringfügig Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2015 wurde das erste Mal die Schallmauer von 200.000 Beschäftigten durchbrochen. Die dynamische Entwicklung der Nächtigungen und Ankünfte spiegelt sich eben auch in einem Plus von 5.213 Personen bzw. 2,64 % für das Jahr 2015 wider. Dies sind immerhin allein 15 % des gesamten Beschäftigungsplus Österreichs (+ 33.226). Ganz klar habe sich der Tourismus auch im vergangenen Jahr – trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfelds - wieder als stabiler und verlässlicher Arbeitgeber in den Regionen bestätigt, so Nocker-Schwarzenbacher.  

Gute Buchungslage in den Semester- und Osterferien

Positiv sieht Nocker-Schwarzenbacher abschließend den Ausblick in die nahe touristische Zukunft, wobei die Hoffnungen auf dem wichtigsten Wintermonat - dem Februar – liegen: „Der Februar ist bis dato gut gebucht, ebenso wie der März,  auch wenn in allem Skigebieten noch freie Kapazitäten vorhanden sind. Wir rechnen damit, dass sich auch durch die frühen Osterferien noch einige Skifahrer motivieren lassen. Die Schnee- und Pistenverhältnisse sind aber fast überall optimal, jetzt hoffen wir einfach auf  Winterstimmung mit Schneefall und die passenden Temperaturen, das wäre die beste Werbung für uns. Denn wenn es auch zuhause kalt und winterlich ist, steigt das spontane Bedürfnis nach einem Schiurlaub. Diese Faktoren sind vor allem für die immer stärker werdenden kurzfristigen Buchungen relevant“, so Nocker-Schwarzenbacher.(PWK057/PM)

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