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WKO-FV Schienenbahnen: Wettbewerbsfähigkeit der Schiene stärken - Überregulierung im Bahnsektor eindämmen

FV-Obmann Scheiber: Nur mit vorausschauender Verkehrspolitik und  fairen unternehmerischen Rahmenbedingungen ist Position als Bahnland Nr.1 in EU zu halten

Mehr als 80 Entscheidungsträger und Spitzenfunktionäre aus der Eisenbahnbranche sowie zahlreiche Geschäftsführer heimischer Eisenbahnverkehrsunternehmen sind an diesem Donnerstag und Freitag der Einladung des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich zur jährlichen Wintertagung gefolgt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Branche – sowohl auf heimischer als auch auf europäischer Ebene. 

Fachverbandsobmann Thomas Scheiber hob besonders die Stellung Österreichs als Bahnland Nummer 1 in der EU hervor: „Die Erfolge unserer heimischen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personen- und Güterkehr können sich sehen lassen – von den Fahrgastzahlen über die zurückgelegten Personenkilometer bis hin zu den geschaffenen Arbeitsplätzen und den hervorragenden volkswirtschaftlichen Ergebnissen. Damit wir dieses hohe Niveau in unserer Branche halten können, benötigen wir weiterhin vorausschauende Investitionen in die Schieneninfrastruktur.“ 

Europäischer Schienenbahnverkehr im Wandel 

Im vergangenen Jahr hat der Fachverband die Leistungen der privaten Regionalbahnen in Österreich vor den Vorhang geholt: Die vom unabhängigen Economica Institut unter der Leitung von Christian Helmenstein erstellte Regionalbahnstudie hat eindrucksvoll die positiven Wertschöpfungseffekte der Investitionen und des laufenden Betriebes der privaten Regionalbahnen aufgezeigt.  

Immer mehr Entscheidungen, welche die österreichischen Schienenbahn-Unternehmen betreffen, werden jedoch auf EU-Ebene getroffen. Dies bestätigte Libor Lochman, Direktor der Europäischen Bahnen in Brüssel (CER), die mit 80 Mitgliedern 99% des Passagierverkehrs in der EU umfassen, in seinem Vortrag auf der Fachverbands-Tagung. „Hier gilt es anzusetzen, denn nur mit einer starken europaweiten Allianz zwischen den Mitgliedsstaaten gegenüber der Europäischen Kommission können wir die Rahmenbedingungen für die Eisenbahnbranche optimieren, Regulierungen vermindern und Förderungen gerecht verteilen“, so Scheiber. Der FV-Obmann schlägt damit in dieselbe Kerbe wie Roland Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn, im Oktober 2015 beim „Business-Lunch“ der Deutschen Bahn: „Die überproportionale Regulierungsdichte auf EU-Ebene stellt untragbare Belastungen für die nationalen Bahnsektoren dar.“  

Das System Bahn erfolgreich weiterentwickeln 

Die Tagung des Fachverbandes Schienenbahnen fand nur wenige Tage vor dem unmittelbar bevorstehenden Ministerwechsel im Verkehrsministerium statt. Scheiber nutzte die Gelegenheit, sich beim bisherigen Minister Alois Stöger für die Zusammenarbeit zu bedanken – im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben beide im vergangenen Sommer die Regionalbahnstudie in der Wirtschaftskammer präsentiert – und sendete gleichzeitig die besten Wünsche an den designierten Minister Gerald Klug für dessen Amtsantritt in der kommender Woche: „Wir haben viele Ziele und Visionen für die Branche. Der Schienenverkehr soll an Bedeutung gewinnen, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Straße gestärkt werden, unser Berufsbild wollen wir weiter attraktivieren und vieles mehr – ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit für unsere Branche“, so Scheiber.  (PWK035/PM)

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