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Gesundheit 2015 - Volkskrankheiten im Fokus: neue Antworten auf alte Probleme?

Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft 2015 präsentiert – Fokus auf Zivilisationskrankheiten  

Mit dem Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft „Gesundheit 2015“ ist bereits zum siebenten Mal ein umfassendes und kompaktes Nachschlagewerk zu den wichtigsten Eckpunkten der heimischen Gesundheitswirtschaft erschienen. Nicht nur äußerlich – das Cover wurde komplett überarbeitet - , sondern auch inhaltlich wurde das Kompendium, das Sanofi gemeinsam mit der WKO-Initiative „Plattform Gesundheitswirtschaft“ in Kooperation mit der Tageszeitung „Der Standard“ publiziert, ganz neu aufgestellt.

Mit der sowohl inhaltlichen als auch gestalterischen Überarbeitung ist es uns gelungen, ein Format zu finden, in dem zahlreiche gesundheitspolitische Entscheidungsträger zu Wort kommen und außerdem die thematischen Schwerpunkte der Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft eine stärkere Ausprägung finden“ so Sabine Radl, Country Chair der Sanofi Österreich.

Erste Schritte, aber noch zu langsam

Seit der Ersterscheinung des Jahrbuches 2009 hat sich zwar viel getan – Stichwort Gesundheitsreform – in vielen Bereichen gebe es aber nach wie vor Handlungsbedarf, betonte Martin Gleitsmann, Leiter der WKÖ-Abteilung für Gesundheits- und Sozialpolitik. „Es sind Schritte da, aber das Tempo ist immer noch zu langsam“, resümierte Gleitsmann. Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf chronische Krankheiten sei das aktuelle Jahrbuch genau am Puls der Zeit: „Gerade bei chronischen Krankheiten wie Diabetes muss man bei Prävention und Aufklärung wirkungsvoll ansetzen. Die nötigen Änderungen könnten schneller vorangehen“.  

Volkskrankheiten: neue Antworten auf alte Probleme?

Zivilisationskrankheiten und Prävention waren auch die Schwerpunkte der Podiumsdiskussion im Rahmen der Buchpräsentation: Pamela Rendi-Wagner, Leiterin der Sektion III im Bundesministerium für Gesundheit, Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Maria Hofmarcher-Holzhacker, Gesundheitsökonomin und Gesundheitssystemexpertin und Nicola Bedlington, Generalsekretärin des European Patients‘ Forum, analysierten, ob es für „Volkskrankheiten“ neue Antworten auf alte Probleme braucht. Wie Moderator Eric Frey („Der Standard“) zusammenfasste, waren sich die Teilnehmerinnen einig, dass alle Beteiligten im Gesundheitssystem an einem Strang ziehen müssen und, dass derzeit für Prävention von Zivilisationskrankheiten zu wenig Mittel zur Verfügung stehen.  (PWK030/PM)

Das Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft "Gesundheit 2015" kann unter www.gesundheitspolitik2015.at kostenlos angefordert werden (solange der Vorrat reicht!).

v.l.: Nicola Bedlington (European Patients‘ Forum), Ulrike Rabmer-Koller (WKÖ), Sabine Radl (Sanofi Österreich), Martin Gleitsmann (WKÖ), Pamela Rendi-Wagner (BM für Gesundheit), Maria Hofmarcher-Holzhacker (Gesundheitsökonomin) /credit: K. Prokop
v.l.: Nicola Bedlington (European Patients‘ Forum), Ulrike Rabmer-Koller (WKÖ), Sabine Radl (Sanofi Österreich), Martin Gleitsmann (WKÖ), Pamela Rendi-Wagner (BM für Gesundheit), Maria Hofmarcher-Holzhacker (Gesundheitsökonomin) /credit: K. Prokop

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