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Anbieter von Zusatzpensionen bieten Einbeziehung bei Pensionsreform an

Kräfte aller Player bündeln - substanzielle Ergänzung der staatlichen Pension sichern

Zusatzpensionen sind Teil des Pensionssystems. Daher bieten alle heimischen Anbieter von Zusatzpensionen nun gemeinsam eine Teilnahme an den Gesprächen zur Pensionsreform 2016 an. Der Fachverband der Pensionskassen in der WKÖ, der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, die Plattform der betrieblichen Vorsorgekassen und die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften sehen eine gemeinsame Planung des gesamten Pensionssystems , wie sie auch im aktuellen Arbeitsprogramm der Österreichischen Bundesregierung enthalten ist, als unabdingbar an, um heimische Pensionen nachhaltig und auf ausreichend hohem Niveau zu sichern.

„Geht es um das Pensionssystem von Morgen, müssen sowohl die staatliche Pension, als auch die Zusatzpensionen gemeinsam an einem Strang ziehen. Die gesamtheitliche Sicht aller drei Säulen und ihr Zusammenwirken ist deshalb auch im Regierungsprogramm festgeschrieben“, betont Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen. „Umso verwunderter sind wir, dass wir bisher in die Gespräche zur Pensionsreform noch gar nicht eingebunden wurden. Am ‚30. Februar‘ ist es zu spät!“

„Denn wer für die kommenden Generationen Verantwortung trägt, muss eine substanzielle Ergänzung der staatlichen Pension für den überwiegenden Teil der Österreicherinnen und Österreicher mit planen. Und es geht klar um eine solche Ergänzung, keinesfalls um Konkurrenz oder gar einen Ersatz des staatlichen Systems. Aber auch jene, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren in Pension gehen werden, sollten ihren gewohnten Lebensstandard im Alter erhalten können. Die Zahlen und Fakten sprechen jedoch eine klare Sprache: Das geht sich aus heutiger Sicht für viele nicht aus! Nur ein Schulterschluss aller Formen der Pensionsvorsorge wird für die Österreicherinnen und Österreicher die Erhaltung des gewohnten Lebensstandards in der Pension langfristig sichern können“, erklärt Manfred Rapf, Vorsitzender der Sektion Lebensversicherung im österreichischen Versicherungsverband VVO.

Erhaltung des gewohnten Lebensstandards in der Pension sichern, schmerzhafte Pensionslücken vermeiden

In Zukunft werden die Menschen (in Österreich und in ganz Europa) in Summe weniger an staatlicher Pension beziehen. Der Beitrag von Zusatzpensionen der 2. und 3. Säulen des Pensionssystems kann das für den und die Einzelne(n) verfügbare Pensionseinkommen maßgeblich und nachhaltig steigern. Die durchschnittliche ASVG-Pension in Österreich beträgt aktuell 1.062,66 Euro brutto pro Monat (Quelle: PVA, 2014). Die Pensionskassen haben 2014 (als Beispiel) für einen Anbieter der 2. Säule eine durchschnittliche Pensionskassenpension von 491 Euro pro Monat ausbezahlt.

„Zusatzpensionen haben einen längeren Anlaufzeitraum und für jene, die in den nächsten 20 Jahren in Pension gehen, ist es nun höchst an der Zeit“, warnt Andreas Csurda, Vorsitzender der Plattform der Vorsorgekassen. „Und – natürlich sollte es auch Regelungen geben die bewirken, dass möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher in den Genuss von Zusatzpensionen kommen können“, fügt Csurda hinzu.

Erhaltung der Kaufkraft in der Pension - auch durch flexible dritte Säule 

Eine Ergänzung zur staatlichen Pension erhält die Kaufkraft der Menschen im Ruhestand und hat dadurch auch einen positiven volkswirtschaftlichen Effekt. „Die höhere Gesamtpension durch betriebliche und private Vorsorgemodelle führt zu einer Steigerung des frei verfügbaren Einkommens und erhöht damit auch den Konsum der Pensionisten. Dies führt in direkter Folge zu einer höheren Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft sowie zu steigender Beschäftigung und letztlich höheren Steuereinnahmen – ohne den Staatshaushalt zusätzlich zu belasten, deshalb sollte das Zukunftsvorsorgeprodukt flexibler und attraktiver ausgestaltet werden“, erklärt Dietmar Rupar, Generalsekretär der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften.

Um in diesem Sinne den Ausbau der Zusatzpensionen weiter zu fördern, bieten die Anbieter gemeinsam an, für eine gesamthafte Pensionsreform Lösungen einzubringen und stehen für Gespräche bereit.  (PWK026/PM)

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