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Neue Studie zu Zahlungsverkehr in Österreich: „Innovation und Sicherheit sind kein Widerspruch“

Vorlieben beim Bezahlen : „Zahlungsverkehr in Österreich“ mit Details zu Zahlungsverhalten, Zufriedenheit mit Kontoleistungen und Informationen dazu präsentiert

„Die Kundinnen und Kunden sind - um es in der Sprache der Banken zu sagen -  das wichtigste Asset der österreichischen Kreditwirtschaft. Daher liegt es nahe, dass wir uns immer wieder Nutzung, Vorlieben und Zufriedenheit der Menschen mit dem Zahlungsverkehrsangebot in Österreich ansehen“, so Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), heute, Montag, vor Medienvertreter/inne/n. Deshalb hat die Bundessparte eine Befragung unter Bankkunden zum „Zahlungsverkehr in Österreich“ in Auftrag gegeben.

Kundenbedürfnisse im Wandel  – und ein positives Verhältnis zur eigenen Bank

Ob Informationsstand zu Bank-/Kontodienstleistungen, Zufriedenheit mit dem Zahlungsverkehr oder das Leistungsangebot hinsichtlich der Kontopakete - die Kunden in Österreich haben ein positives Verhältnis zu ihrer Bank. „Dieses Befragungsergebnis ist auch eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bankfilialen“, so Bundesspartengeschäftsführer Rudorfer, der hervorhebt: „Insgesamt ist der Zahlungsverkehr einer jener Bereiche des Bankgeschäfts, der einem enormen Veränderungsprozess unterliegt - dazu gehören massiv geänderte Kundenbedürfnisse genauso wie technologische Neuerungen, Stichwort Digitalisierung.“

80% fühlen sich gut informiert, 70% empfinden Verrechnung verständlich

Die  Studie zeigt, dass sich rund 80% der vom Meinungsforschungsinstitut GfK befragten Bankkunden über das Thema Zahlungsverkehr – also die unterschiedlichen Möglichkeiten, Zahlungen abzuwickeln - gut informiert fühlen. Ebenfalls eine große Mehrheit, nämlich 70%, empfindet die Verrechnung der Leistungen verständlich und nachvollziehbar.

Zahlungsverhalten: Höhe der Rechnung entscheidend

Bei Beträgen bis 10 Euro zahlen Herr und Frau Österreicher noch immer bevorzugt mit Bargeld, für Rechnungen über 100 Euro wird vermehrt zur Karte gegriffen. Die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens wird vor allem bei Beträgen zwischen 0 und 20 Euro genutzt. Dies ergibt sich vor allem daraus, dass bei Beträgen bis 25 Euro ohne PIN-Code und nur durch Anhalten der Karte an den Bezahlterminal bezahlt werden kann.

Rudorfer: „Sicherheit und Innovation sind kein Widerspruch“

Dass Sicherheit und Innovation kein Widerspruch sind, zeigt die stark gestiegene Beliebtheit der kontaktlosen Bezahlmöglichkeit NFC: 66% der Befragten kennen schon die NFC-Funktion auf ihrer Karte, mehr als 4 Millionen monatliche Transaktionen mittels NFC, konkret im Dezember 2015, sprechen eine klare Sprache. „Das zeigt, dass Innovation und Sicherheit im Zahlungsverkehr kein Widerspruch sind“, unterstreicht Bankenvertreter Rudorfer.

Kontaktloses Zahlen mittels Karte mit NFC-Funktion immer beliebter

„Bereits 7,6 Mio. und damit 84% aller Bankomatkarten waren im Jahr 2015 mit NFC-Funktion ausgestattet. Die Nutzung hat sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht“, informiert Rainer Schamberger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Payment Services Austria (PSA), über Details zu der 2013 eingeführten kontaktlosen Bezahlmöglichkeit. 83% jener Befragten, die kontaktlos bezahlen, zeigen sich mit diesem Angebot sehr beziehungsweise eher zufrieden und empfinden kontaktloses Bezahlen als schnell, unkompliziert und bequem.

Im vergangenen Jahr wurden 34,35 Mio. Transaktionen kontaktlos getätigt. Dies bedeutet eine Steigerung von 194% gegenüber 2014. Besonders beliebt ist diese Bezahlmethode in Supermärkten, Drogerien, Tankstellen oder Apotheken. Daher haben bereits 76,6% aller Lebensmittelhändler NFC-fähige Terminals. Die Konsumenten wünschen sich zukünftig aber auch einen Ausbau der Bezahlmöglichkeit, insbesondere beim Kauf von Tickets für den öffentlichen Verkehr, Restaurants, Bäckereien, Trafiken oder Restaurants. „Die Zufriedenheit der Kunden zeigt auch unsere interne Feedbackanalyse auf, die bis heute keinen einzigen Schadensfall in Zusammenhang mit NFC verzeichnen konnte“, so Schamberger.

Kartenzahlungen legen 2015 zu

Insgesamt wurden im Jahr 2015 592 Mio. Transaktionen, das sind 1,6 Mio. Transkationen pro Tag, mit österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland durchgeführt, wovon 453 Mio. direkt an einer Bankomatkassa getätigt wurden. Dies stellt eine Steigerung der Transaktionen um 8,4% dar. 2015 wurden somit Zahlungen mit dem Gesamtvolumen von 38,2 Mrd. Euro mit einer Bankomatkarte vorgenommen.

Kontoführung: All-Inclusive-Paket am gefragtesten

„In der Studie wurden die Teilnehmer auch hinsichtlich Kontopaketen befragt. 43% der Befragten bevorzugen ein All-Inclusive Kontopaket. Nach Geschlechtern betrachtet, präferieren Frauen eher ein Konto mit Verrechnung der Einzelleistungen. „70% der Befragten empfinden die Verrechnungen der Leistungen jedenfalls nachvollziehbar und verständlich, wobei hier die jüngere Bevölkerung ein noch höheres Informationsbedürfnis hat“, so Alexander Zeh, Geschäftsführer von GfK Österreich und Studienautor. (PWK025/JR)

von links: Alexander Zeh (GfK), Franz Rudorfer (BSBV) und Rainer Schamberger (PSA)
von links: Alexander Zeh (GfK), Franz Rudorfer (BSBV) und Rainer Schamberger (PSA)

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