th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Online-Podiumsdiskussion der WKÖ EU Representation und der IHK Bayern

Sind die KMU-Strategie und der Recovery Plan Antworten auf die Herausforderungen für KMU?

Flattern, Himmel,Stange, Streifen, Flagge, Fahne, Europa, Euroaflagge, Europäische Union, Fahnenstange, EU-Europa
© (C) Hans Wretling/Matton Collection/Corbis

Die Corona-Krise hat die Bedeutung eines vertieften europäischen Binnenmarktes deutlicher denn je gemacht. Vor allem KMU, die das Rückgrat der europäischen Wirtschaft bilden, stehen vor neuen und alten Herausforderungen. Bei einer Online-Podiumsdiskussion der WKÖ EU Representation und der IHK Bayern erörterte die stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ Mariana Kühnel am 12. November mit hochrangigen Gästen, wie die neue KMU-Strategie und der Recovery Plan passende Antworten bieten können. 

» Link zur Auzeichnung der Podiumsdiskussion

„So gut wie jedes Unternehmen in Europa wurde von der Pandemie kalt erwischt. Wir sprechen heute darüber, wie Europa weiterhin erfolgreich sein kann. Und dabei spielen Digitalisierung und Innovationen eine entscheidende Rolle“, betonte Mariana Kühnel. Die Teilnehmer der Videokonferenz waren sich einig: Der Erfolg der europäischen Unternehmen – ob groß oder klein - ist abhängig von guten Rahmenbedingungen. Dazu gehören geringe regulatorische Hürden, eine verlässliche Finanzierung, leichter Zugang zu internationalen Märkten sowie ein Umfeld, das Entrepreneurship fördert. „Europa benötigt eine Innovationskultur und dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen. Ein vermehrter KI-Einsatz kann etwa zu einem deutlichen Wachstumstreiber für die Post-Corona-Zeit werden“, so Kühnel.  

„Wir stehen vor enormen Herausforderungen durch die Coronakrise und die dadurch bedingte Wirtschaftskrise. Die Politik muss KMU die besten Rahmenbedingungen ermöglichen“, betonte Florian Frauscher, SME-Envoy und Sektionsleiter im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW). Das SME Envoy Netzwerk ist auch in der Krise sehr aktiv und begleitet die korrekte Umsetzung der KMU-Strategie. 

„Mehr als die Hälfte der europäischen KMU hat bereits Hilfen aus dem Corona-Rettungsfonds abgefragt oder hat vor, es zu tun“, so Kristin Schreiber, Direktorin für KMU-Politik bei der Europäischen Kommission. „Wir müssen auf nationaler und EU-Ebene weiter alles tun, damit KMU die Krise nicht nur überleben, sondern auch wettbewerbsfähig und gestärkt daraus hervorgehen.“ Die EU müsse dabei eine Schlüsselrolle spielen und Investitionen sowie Reformen zielgerichtet angehen. 

„Europas KMU brauchen sicher einen langen Atem. Für Österreich als Exportland ist die Wiederherstellung des Binnenmarkts ein wesentliches Ziel“, betonte WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreterin Kühnel. Nun sei es wichtig, von Akutmaßnahmen zu langfristigen Maßnahmen überzugehen: „Nur so ermöglichen wir es unseren Unternehmen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Digitalisierung und Innovation sind dabei der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Der Schwerpunkt der EU Recovery Maßnahmen muss daher neben der ökologischen vor allem auf der digitalen Transformation der Wirtschaft liegen.“ 

Die EU-Abgeordneten Angelika Winzig (EVP), stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), und Henrike Hahn (Grüne/EFA), Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), gingen auf die Ausgestaltung des grünen und digitalen Wandels ein und machten auf die zahlreichen Hürden aufmerksam, mit denen sich Europas KMUs im künftigen Tagesgeschäft immer stärker konfrontiert sehen.

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Chemikalienstrategie

Neue EU-Chemikalienstrategie: Fokus auf krisensichere Versorgung mit Rohstoffen

WKÖ-Schwarzer: Verfügbarkeiten werden eingeschränkt, KMU-Verträglichkeit und Resilienz des Wirtschaftsstandorts müssen wichtige Eckpfeiler sein  mehr

Lehrlinge

Lehrlingsmarkt: Trotz Corona blieb Katastrophe aus

Über 102.000 Lehrlinge werden aktuell in den österreichischen Unternehmen ausgebildet - nur 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. mehr