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Offener Brief: Sozialpartner fordern Bundesminister Rauch zur Aufhebung der Maskenpflicht im gesamten Handel auf

WKÖ-Bundessparte Handel und Gewerkschaft GPA: Masken-Aus muss jetzt auch für Mitarbeiter:innen und Kunden im lebensnotwendigen Handel kommen

Mann kauft mit FFP2 Maske in Drogerie ein
© Adobe | Wellnhofer Designs

"Wir brauchen im gesamten Handel wieder Normalität. Nachdem die Maskenpflicht in den meisten Lebensbereichen gefallen ist und demnächst auch in den Schulen aufgehoben wird, muss endlich auch der lebensnotwendige Handel nachziehen. Dass etwa im Lebensmittelhandel oder in Trafiken nach wie vor Maskenpflicht herrscht, ist weder für die Kunden noch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter länger nachvollziehbar“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Mehr als zwei Jahre Maskentragen sind genug. Angesichts der sinkenden Neuinfektionen und den Lockerungen in sämtlichen anderen Bereichen empfinden es die Angestellten im lebensnotwendigen Handel als Diskriminierung, wenn sie weiterhin FFP2-Maske tragen müssen“, ergänzt Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA. Gemeinsam fordern die Sozialpartner-Vertreter Bundesminister Rauch daher auf, die Maskenpflicht im gesamten Handel aufzuheben.  

Der OFFENE BRIEF an Gesundheitsminister Johannes Rauch im Wortlaut: 

Der österreichische Handel und seine rund 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit Beginn der Corona-Krise ihren Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Solange es epidemiologisch erforderlich war, gehörte dazu unter anderem die FFP2-Maskenpflicht im Handel. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, zu einer weitgehenden Normalität zurückzukehren. 

Dies ist in vielen Bereichen auch schon geschehen: Angesichts der sinkenden Fallzahlen wurde die Maskenpflicht in fast allen Lebensbereichen aufgehoben, kommenden Montag werden die Schulen folgen. Umso unverständlicher ist es, warum im sogenannten lebensnotwendigen Handel nach wie vor FFP2-Maske getragen werden muss. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise im Lebensmittelhandel, in Drogerien und Trafiken fühlen sich zurecht diskriminiert. 

Unserer Ansicht nach sind mehr als zwei Jahre durchgehend Maske tragen genug. Zumal erwiesen ist, dass vom Handel so gut wie kein Ansteckungsrisiko ausgeht und es auch dem europaweiten Trend entspricht, die Maskenpflicht im gesamten Handel auslaufen zu lassen. 

Wir ersuchen Sie daher dringlich, die Maskenpflicht so bald wie möglich flächendeckend im gesamten österreichischen Handel aufzuheben. Viele der nach wie vor von der Maskenpflicht Betroffenen haben seit Beginn der Pandemie  Außergewöhnliches für die Versorgung der österreichischen Bevölkerung geleistet. Auch ihnen gebührt endlich wieder mehr Normalität und Freiheit.

Dr. Rainer Trefelik
Bundessparte Handel, WKÖ 

Barbara Teiber
Gewerkschaft GPA 

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