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ÖGB/WKÖ: Von Sozialpartnern geforderte Umweltstiftung startet und bringt mindestens 1.000 neue Jobs

Arbeitslose Menschen werden ab April 2022 für Berufsfelder im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit qualifiziert

Photovoltaikanlage
© WKÖ

"Wir freuen uns, dass AMS und Arbeitsministerium unsere Initiative aufgreifen und die von uns geforderte Umweltstiftung nun starten kann", so Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), und Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Umweltstiftung setzt sowohl arbeitsmarkt- als auch umweltpolitische Ziele um, und bietet arbeitslosen Personen ohne passende Ausbildung eine betriebsnahe Ausbildung in künftig stark nachgefragten Berufen.

"Von der Umweltstiftung werden arbeitslose Personen, die keine entsprechenden Qualifikationen oder beruflichen Kompetenzen im ökologischen Bereich haben, profitieren, darunter viele Frauen und Langzeitarbeitslose. Sie bekommen in Wirtschaftsbereichen der Zukunft eine Chance auf einen neuen Job bzw. einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Gleichzeitig erhalten Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte, die sie zur Erreichung der Klimaziele dringend benötigen", betonen Reischl und Kopf.

"Mit der Umweltstiftung eröffnen sich neue Möglichkeiten, finanziell abgesichert für zukunftssichere Jobs ausgebildet zu werden", verweisen die Sozialpartner auf die rasch wachsenden Branchen im Umwelt- und Umwelttechnologiesektor. Konkret handelt es sich um Jobs in den Bereichen Ressourcenwirtschaft, Green Mobility, Energie- und Gebäudetechnik, Land- und Forstwirtschaft sowie Bildung und Lebensstil.

1.000 neue Jobs: wichtiger Schritt gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel

"Ziel ist es, mindestens 1.000 TeilnehmerInnen – und davon mindestens 40 Prozent Frauen – dafür zu gewinnen, sich für Berufe in jenen Branchen zu qualifizieren, ohne deren Innovationskraft auch keinerlei ambitionierte Klimaziele erreicht werden können", sagt die Leitende ÖGB-Sekretärin.

"Mit dem Start der Umweltstiftung setzen wir nicht nur einen wichtigen Schritt gegen Arbeitslosigkeit, sondern auch gegen den Fachkräftemangel. Wir bilden arbeitssuchende Menschen sehr gezielt und betriebsnah in jenen Bereichen aus, wo Bedarf besteht und wo sich dieser aufgrund der Energiewende auch noch erhöhen wird. Hier ist jede Maßnahme, die zu qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verhilft, für die Unternehmen sehr wichtig", sagt WKÖ-Generalsekretär Kopf.

10 Millionen für Umweltstiftung

10 Millionen Euro werden von der öffentlichen Hand für die Umweltstiftung, die im Frühling 2022 startet, für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung stehen. "Das Geld finanziert Kosten für Qualifizierung, Weiterbildung und Coaching der Stiftungsteilnehmerinnen und -teilnehmer und reduziert damit die Ausbildungskosten für Betriebe. Das Auskommen der TeilnehmerInnen während der Qualifizierungsmaßnahmen wird vom AMS getragen", erklären Reischl und Kopf.

Die Umweltstiftung ist ein vom Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Wirtschaftskammer Österreich initiierter Sozialpartner-Schulterschluss im Bereich der so genannten Green Jobs. Als Träger der Stiftung fungiert die AUFLEB GmbH, die sich seit ihrer Gründung durch die Sozialpartner ÖGB und WKO im Jahr 1995 für die Ausbildung, Höherqualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt einsetzt.

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