th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Neue Breitbandförderung für KMU

21 Mio. Euro speziell für KMU reserviert

©

Österreichs Klein- und Mittelbetriebe können sich jetzt den Anschluss an schnelles Breitbandinternet fördern lassen. 21 Millionen Euro sind speziell für KMU reserviert. 

Diese neue Förderung für Betriebe haben Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und KR Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, am 2.5.2017 präsentiert. Ziel ist eine nahezu flächendeckende Versorgung in Österreich mit ultraschnellem Breitband bis zum Jahr 2020. Damit machen wir unsere KMU fit für die digitalisierte Zukunft. 

Schnelles Internet jetzt fördern lassen

Knapp zwei Drittel unserer 330.000 heimischen KMU haben keinen Zugang zu schnellem Festnetz-Breitbandinternet. Dabei ist der Anschluss an leistungsfähige Breitbandnetze Voraussetzung dafür, um die Chancen einer digitalen Wirtschaft nutzen zu können.

Das betrifft zum Beispiel den Datenaustausch zwischen allen Gewerben im Bau-, Bauhilfs- und Ausbausektor, die an gemeinsamen Planungs- und Bauprojekten arbeiten, genauso wie Kfz-Werkstätten, die immer größere Datenmengen mit den Autoherstellern im Rahmen von Diagnosesystemen austauschen. 

Kleine und mittlere Unternehmen befinden sich mit ihren Betriebsstätten oft auch noch außerhalb des Ortszentrums und damit zum Teil entfernt von Verteilknotenpunkten. 

Mit einer Förderung der baulichen Maßnahmen ist der Anschluss an das Breitbandnetz rascher und günstiger. Das Förderprogramm „Breitband Austria 2020 Connect“ des bmvit stellt deshalb 21 Millionen Euro bereit, um Österreichs Betriebe an das Breitbandnetz anzuschließen. 

Was wird gefördert? Der Anschluss an das Glasfaser-Netz

Gefördert wird der Anschluss von einem Unternehmensstandort an das Glasfaser-Netz eines Kommunikationsanbieters. Besteht keine Glasfaser-Erschließung, ist die Förderung der Leerverrohrung für Glasfaserkabel möglich. Das Förderungsgebiet umfasst das österreichische Bundesgebiet. 

Wer ist förderfähig? Alle KMU

Alle österreichischen Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen inkl. EPU können die Förderung beantragen. Die Details werden in der noch folgenden Förderrichtlinie des Infrastrukturministeriums definiert. 

Wie hoch ist die Förderung?

Bis zu 50 % der Projektkosten werden gefördert. Pro Projekt beträgt die Förderung zwischen 2.000,- und 50.000,- Euro - innerhalb von 3 Jahren pro Unternehmen oder Unternehmensgruppe maximal 200.000,- Euro. 

Wo und wann kann die Förderung beantragt werden?

Die Ausschreibung zum Programm "Connect" startet am 31. Mai 2017. Infos zur Einreichung stehen online unter www.breitbandfoerderung.at und auf der FFG-Seite bereit. 

Facts & Zahlen

  • 71 % der kleineren Unternehmen sind davon überzeugt, dass digitale Technologien Zeit sparen und die Flexibilität erhöhen.  
  • 21 % aller KMU in Österreich geben an, dass sie über keine ausreichenden Breitband-anbindungen verfügen.
    (Quelle: WKÖ-Wirtschaftsbarometer, Oktober 2016)  
  • 30 % aller KMU in Österreich sind an schnelle Festnetz-Breitbandnetze angebunden. Damit liegt Österreich auf Rang 18 im EU-Vergleich.  
  • 50 % der einmalig anfallenden Kosten übernimmt das Infrastrukturministerium  

An der Spitze der Statistik für "KMU mit schnellem Festnetz-Breitbandnetz-Anschluss" liegen Dänemark (63 %), Schweden (54 %) und Niederlande (51 %). 
(Quelle: Europäische Kommission, Digital Economy and Society Index 2016)

Der Bedarf an einem Zugang zum Hochleistungsinternet ist groß. Die Förderung baulicher Maßnahmen wird den Betrieben helfen, sich für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten und die Chancen der Digitalisierung zu nützen. Deshalb ist es für Österreichs KMU wichtig, die Förderung in Anspruch zu nehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Weitere Erfolge
Newsportal Mitarbeit von Familienmitgliedern im Betrieb
  • Weitere Erfolge
Newsportal Diskriminierende Gebühr für Lebensmittelkontrollen in Ungarn gestoppt

Diskriminierende Gebühr für Lebensmittelkontrollen in Ungarn gestoppt

Erfolg für österreichische Unternehmen in Ungarn erreicht mehr

  • Weitere Erfolge
Newsportal Werkverkehrsausnahme: Mehrkosten für KMU verhindert

Werkverkehrsausnahme: Mehrkosten für KMU verhindert

Kleinere Betriebe mit maximal vier LKW können aufatmen mehr