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Medaillenregen für Österreich bei internationaler Chemieolympiade

Das österreichische Team errang zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen

Jungendliche im Chemie-Unterricht
© AdobeStock

Mit einer großen Abschlusszeremonie ging gestern die 54. Internationale Chemieolympiade zu Ende, die in Tianjin, China, stattfinden sollte, pandemiebedingt aber (so wie schon die beiden vorhergehenden) als "Remote-Wettbewerb" ausgetragen wurde.

Unter Videoüberwachung durch die chinesischen Veranstalter von der Nankai Universität schrieben die 84 Länderteams (zumeist vierköpfig) in ihren jeweiligen Ländern den fünfstündigen Theoriebewerb.

Unter den insgesamt 326 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der IChO konnten die Jugendlichen aus Österreich abermals beachtliche Platzierungen erreichen. Paul Johann Dorfer (BG Tamsweg, Salzburg) brachte eine Silbermedaille nach Hause, und Michael Schembera, Florian Würfel und Felix Koller holten einmal Silber bzw. zweimal Bronze. Bemerkenswert: Alle drei besuchten dieselbe Klasse am G/RG Sachsenbrunn in Niederösterreich.

"Für die Teilnahme an dem Bewerb ist umfangreiches Fachwissen in Chemie notwendig, das deutlich über das Schulwissen hinausgeht", erklärt Hubert Culik, Obmann des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs, der sowohl die Austragung der österreichischen Chemieolympiade als auch die Teilnahme an der internationalen seit vielen Jahren unterstützt. "Die aktuellen Herausforderungen im Bereich erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energiespeicherung, Pandemiebekämpfung und vieles mehr machen deutlich, wie wichtig chemisch-naturwissenschaftliche Forschung ist und wie dringend wir engagierte Wissenschaftler brauchen", ergänzt Culik und gratuliert den vier erfolgreichen österreichischen Teilnehmern herzlich.

DACH-Treffen für internationalen Flair

2022 brachte noch eine Besonderheit: Die Teams aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (DACH) trafen einander in Basel, Schweiz, um dort gemeinsam den Wettbewerb zu schreiben und auch ein reales Rahmenprogramm absolvieren zu können. "Es war schön, dass es trotz der Corona-Lage in China die Möglichkeit gegeben hat, die Teilnehmer anderer Länder kennenzulernen. Die guten Ergebnisse waren dann die Krönung unseres tollen Erlebnisses in Basel", freut sich Michael Schembera (NÖ), bereits Gewinner des österreichischen Bundeswettbewerbs und Bestplatzierter des österreichischen IChO-Teams.

IChO zuletzt vor mehr als 40 Jahren in Österreich

Die bis ins Detail nahezu perfekte Veranstaltung beschäftigte mit allen Teilnehmer/innen, Mentor/innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und Hilfskräften etwa 1000 Personen. "Die IChO ist zu einer Großveranstaltung geworden - ein leuchtendes Beispiel für friedliche Zusammenkunft und Förderung von Jugend und Begabung", meint Schellander, Head-Mentor der österreichischen IChO Delegation und Bundeskoordinator der österreichischen Chemieolympiade und äußert als Wunsch: "Es ist an der Zeit, diese Veranstaltung nach über 40 Jahren auch wieder einmal nach Österreich zu holen."

Nur die Besten qualifizieren sich

Die vier Jugendlichen hatten sich im Laufe des Unterrichtsjahres in einem mehrstufigen Auswahlprozess für die Internationale Chemieolympiade qualifiziert. Bereits im Herbst starteten österreichweit in den Schulen Vorbereitungskurse als Freifächer, die in Landeswettbewerbe mündeten und schließlich im Bundeswettbewerb gipfelten.

Vom Fachverband der Chemischen Industrie unterstützt

Bereits seit 1975 nimmt Österreich an der Internationalen Chemieolympiade teil - und das durchaus mit Erfolg. Als Form der Begabtenförderung unterstützt der Fachverband der Chemischen Industrie seit vielen Jahren die Chemieolympiade. "Die Förderung von begabten und fleißigen Schülern ist uns wichtig, denn in der chemischen Industrie brauchen wir Forschernachwuchs. Bei uns kann man nicht nur einer spannenden Tätigkeit mit Zukunftsperspektive nachgehen, die chemische Industrie ist auch dank überdurchschnittlicher Löhne und Gehälter sowie einem großzügigen Zulagensystem ein attraktiver Arbeitgeber", erklärt Culik und bedankt sich gleichzeitig bei den Lehrern. "Die Lehrer haben es geschafft, nicht nur die Begeisterung der Schüler für Chemie zu entfachen, sondern sie auch noch über die gesetzlichen Lernziele hinausgehend zu fördern und solche herausragenden Leistungen zu ermöglichen."

Über den Fachverband der chemischen Industrie

Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich. Die etwa 230 Mitgliedsunternehmen produzieren in unterschiedlichen Sektoren z. B. Pharmazeutika, Kunststoffe und Kunststoffwaren, Fasern, Lacke, Düngemittel oder auch organische und anorganische Chemikalien. Die etwa 48.000 Beschäftigten der Branche stellten 2021 Waren im Wert von über 18 Milliarden Euro her.


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