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Lehre mit Matura: Anspruch auf Vorbereitungskurse in der Arbeitszeit in der Zukunftsbranche Holzindustrie beschlossen

Sozialpartner der Holzindustrie stehen auch in der Ausbildung für nachhaltige Lösung

Holzindustrie
© AdobeStock

Ab Mai ist es möglich, dass Kurszeiten bei "Lehre mit Matura" auf die Arbeitszeit angerechnet werden. Lehrlingen in der Holzindustrie im Programm "Lehre mit Matura" werden in Zukunft bis zu 8 Stunden Kurszeit pro Woche auf die wöchentliche Normalarbeitszeit angerechnet. Darauf haben sich die Sozialpartner geeinigt. 

"Es ist den Betrieben ein Anliegen, Anreize für eine Lehre zu schaffen und das Engagement von Lehrlingen zu würdigen, indem Kurszeiten zur Maturavorbereitung auf deren Arbeitszeit angerechnet werden.  Damit gewinnt die Lehre in der Holzindustrie an Attraktivität und schafft Durchlässigkeit in der Karriere", so der Vorsitzender des Arbeitgeberausschusses, Renatus Capek. 

"Hier ist eine zukunftsorientierte und nachhaltige Lösung gefunden worden. Die praktische Ausbildung im Betrieb wird mit der Möglichkeit verbunden, nach der Lehre ohne Probleme ein Studium aufnehmen zu können. Dadurch wird die Lehre massiv aufgewertet und auch mehr Gerechtigkeit für den Zugang zu Hochschulen geschaffen. Sackgassen in der Bildung müssen beseitigt werden. Wir freuen uns zur Attraktivierung dieses Modells beitragen zu können und ich hoffe, dass diese Einigung Signalwirkung für weitere Branchen haben wird“, so der Wirtschaftsbereichssekretär der GPA, Georg Grundei.

In der Holzindustrie arbeiten 28.000 Beschäftigte, davon rund 850 Lehrlinge.  

Die Holzindustrie Österreichs

Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs vertritt die Interessen von fast 1.300 holzverarbeitenden Unternehmen in der Bauprodukt-, der Möbel-, der Platten-, der Säge- und der Skiindustrie sowie in weiteren holzverarbeitenden Betrieben, wie der Palettenherstellung. Die Unternehmen der Holzindustrie erwirtschaften mit rund 28.000 Beschäftigten Produkte im Wert von 8 Milliarden Euro und einen Außenhandelsüberschuss von 981 Millionen Euro. Innerhalb der Wertschöpfungskette Holz ist die Holzindustrie ein Schlüsselsektor und Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Holz. Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft sind mehr als 300.000 Menschen beschäftigt, besonders in den ländlichen Regionen. Die Holzindustrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Wirtschaft.
Die Holzindustrie Österreichs

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