th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

KV-Verhandlungen im Handel: Arbeitgeber mahnen Rücksicht auf schwierige Rahmenbedingungen ein

Wunsch und Wirklichkeit liegen laut WKÖ-Verhandler Trefelik nach erster Tarifrunde noch „ein großes Stück“ auseinander – am 3.11. wird weiterverhandelt

Handel, Blumenhandel, Verkauf
© WKÖ

"Ich kann nachvollziehen, dass die Gewerkschaft aktuell gerne ein besonders hohes Gehaltsplus hätte, doch angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen müssen sich alle nach der Decke strecken. Wunsch und Wirklichkeit, also was gefordert wird und was machbar ist, liegen wohl noch ein großes Stück auseinander“, sagte Rainer Trefelik, Chefverhandler der Arbeitgeberseite, nach der ersten Runde der KV-Verhandlungen für die rund 500.000 Angestellten und Lehrlinge des österreichischen Handels, die heute in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) stattfand. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) hatte zum Auftakt eine KV-Erhöhung um 10 Prozent gefordert. 

Handelsunternehmen können die Teuerung nicht alleine schultern

Trefelik betonte, dass die Handelsunternehmen die gesamte Teuerung nicht alleine schultern können und auch die Leistungen, die es von der Regierung als Entlastungsmaßnahmen für die Teuerung gab, zu berücksichtigen sind. Die heimischen Handelsbetriebe leiden schließlich ebenfalls unter den enormen Energiepreisen und zusätzlich macht sich die Eintrübung der Konjunktur zunehmend bemerkbar. Weiters dürfe man nicht vergessen, dass manche Branchen die Auswirkungen von Corona noch längst nicht überwunden haben. Zum Beispiel liegen die Umsätze im Schuh- und im Bekleidungshandel nach wie vor weit unter Vor-Corona-Niveau. "Wenn wir die Jobs unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im heimischen Handel nachhaltig sichern wollen, dürfen wir die Unternehmen nicht überfordern“, betonte daher Trefelik.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde wird die Bundessparte Handel die Forderungen der Gewerkschaft genau analysieren und aufbauend auf den konstruktiven Dialog ein Paket unterbreiten, so Trefelik, der die Gesprächsbasis zum Auftakt der diesjährigen Handels-KV-Verhandlungen als intensiv, aber gut beschreibt. Unter anderem haben beide Parteien die rollierende Inflation von 6,9 Prozent außer Streit gestellt. Der nächste Verhandlungstermin wurde für den 3. November fixiert. 

Das könnte Sie auch interessieren

Weltmeisterin der Florist:innen, Nicola Hochegger bei der Arbeit

Österreichs Florist:innen gratulieren ihrer Weltmeisterin Nicola Hochegger

Steirerin gelingt Titelverteidigung: Nach 2019 abermals Weltmeisterschafts-Gold für eine österreichische Floristin – Zweite Goldmedaille für Handwerk und Gewerbe mehr

Kunststoff Redydling

WKÖ-Lebensmittelhandel: Bekanntgabe der Eckpunkte zum künftigen Einwegpfandsystem schafft Klarheit für betroffene Händler

Obmann Prauchner: Eingeschränkte Rücknahmepflicht bringt  Erleichterung für kleine Händler - Mehraufwand im Handel muss      kostenneutral abgegolten werden  mehr

Webshop, Digital Einkaufen

WKÖ-Handelsstudie: Digitale Trends nutzen und reales Einkaufserlebnis stärken

Die JKU Johannes Kepler Universität Linz hat im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel die digitalen Trends im Handel aus Konsument:innensicht analysiert mehr