th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

KV-Abschluss Hotel- und Gastgewerbe: 3,7 Prozent Lohn- und Gehaltplus

Gewerkschaften vida und GPA & WKÖ: "Sozialpartnerschaft hat sich bewährt"

Paar checkt mit Masken in einem Hotel ein.
© Drazen | Adobe Stock

Die Sozialpartner, die Gewerkschaften vida und GPA sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), konnten sich auf einen Kollektivvertragsabschluss im Hotel- und Gastgewerbe einigen. Für die Beschäftigten gibt es ab 1. Mai 2022 durchschnittlich um 3,7 Prozent mehr Lohn und Gehalt. "Die Beschäftigten haben sich diese Einkommenssteigerung nach zwei sehr herausfordernden Jahren voller Existenzängste mehr als verdient", freuen sich Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida, und Andreas Laaber von der Gewerkschaft GPA. Der neue Mindestlohn für Hilfskräfte liegt ab 1. Mai bei 1.629 Euro und für Fachkräfte in den ersten beiden Berufsjahren bei 1.700 Euro. Seit Inkrafttreten des letzten Kollektivvertrags vor drei Jahren beträgt die Einkommenssteigerung etwa für einen ausgelernten Koch somit 100 Euro, führt Tusch weiter aus. Die Lehrlingseinkommen liegen ab 1. Mai bei 815 Euro im ersten Lehrjahr, 925 Euro im zweiten, 1.055 Euro im dritten und 1.145 Euro im vierten Lehrjahr.

"Tragen Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"

Der bereits im letzten Jahr vereinbarte Kollektivvertragsabschluss für Arbeiter und Angestellte im Hotel und Gastgewerbe für die Jahre 2021 und 2022 sah ab 1.5.2022 eine Erhöhung der Mindestlöhne und -gehälter um durchschnittlich 2,35 Prozent vor. Bei den Verhandlungen in der ersten Jahreshälfte 2021 war die aktuelle Inflationsentwicklung jedoch nicht absehbar. "Trotz der extrem schwierigen Zeit für die Branche durch die Pandemie, tragen wir auch Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben die bereits beschlossenen Lohn- und Gehaltserhöhungen ab 1.5.2022 nochmals spürbar angehoben", kommentieren Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker, Chefverhandler der gastgewerblichen Fachverbände in der WKÖ, das Verhandlungsergebnis.

"Sozialpartnerschaft hat sich bewährt"

Beide Seiten unterstreichen das konstruktive Gesprächsklima bei den Verhandlungen. "Sowohl die Betriebe als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten bereits in der Pandemie mit vielen Beschränkungen und Einschnitten zu Recht kommen. Mit dem erzielten Abschluss, der ohne gute Verhandlungspartner auf beiden Seiten nicht möglich gewesen wäre, können alle Beteiligten optimistisch in die Zukunft blicken. Die Sozialpartnerschaft hat sich bewährt", schließen Tusch, Laaber, Kraus-Winkler und Pulker.

Das könnte Sie auch interessieren

Cyber Security

WKÖ-Sery-Froschauer: Fortsetzung von KMU.DIGITAL ist wichtiger Schritt zum richtigen Zeitpunkt

Digitalisierungsförderung für KMU geht mit einem Fördervolumen von 10 Mio. Euro in die nächste Runde – Antragstellung ab Montag möglich mehr

Frau mit FFP2-Maske beim Einkaufen

Handelsobmann Trefelik: Situation für heimischen Handel anhaltend schwierig

Steigende Infektionszahlen machen Wiedereinführung der Maskenpflicht nötig  mehr

Corona / Handel

Lebensmittelhandel ad Reich: „Corona-Heldinnen brauchen Befreiung von Maskenpflicht, keine Erziehungsmaßnahmen“

WKÖ-Fachverbandsobmann Prauchner: Mitarbeiterschwund durch Maskenpflicht gefährdet Nahversorgung mehr