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Konferenz zur Zukunft Europas - Wie kann die Europäische Union zukunftsfit werden?

Beiträge und Positionen der WKÖ

Die Wirtschaftskammer Österreich setzt sich im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas für einen wettbewerbsfähigen & resilienten, nachhaltigen, digitalen & innovativen Wirtschaftsstandort Europa ein.

Europakarte
© WKÖ

Die Europäische Union zukunftsfit machen

Die Konferenz zur Zukunft Europas wurde am 9. Mai 2021 offiziell eröffnet. Sie gab den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmerinnen und Unternehmern und Stakeholdern wie den Sozialpartnern die Möglichkeit, die Herausforderungen und Prioritäten der EU zu diskutieren und Ideen für die Zukunft der EU in einer digitalen Plattform und auf Veranstaltungen einzubringen.

Eine Auswahl dieser Ideen wurde in Europäischen Bürgerforen sowie in der Plenarversammlung (EU-Institutionen, nationale Parlamente, EWSA, EU-Sozialpartner etc.) weiter behandelt. Am 9. Mai 2022 wurde der Abschlussbericht mit 49 Vorschlägen und 326 Maßnahmen an die EU-Institutionen Kommission, Rat und Parlament übergeben, die nun im Rahmen ihrer Zuständigkeiten konkrete Folgemaßnahmen prüfen.

Die EU-Zukunftskonferenz hat einige für den Wirtschaftsstandort Europa positive Maßnahmen erarbeitet, die in vielen Bereichen WKÖ-Ideen für die EU-Zukunftskonferenz entsprechen: z.B. die Förderung von Innovation in Schlüsseltechnologien, eine stärkere Beteiligung von KMU an Innovationsprojekten, die Beachtung des „Think Small First-Prinzips“ bei neuen EU-Legislativvorschlägen, die Fortführung der ehrgeizigen Agenda für Handelsverhandlungen sowie die Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich digitaler Kompetenzen.

Aus Sicht der WKÖ ist bei den Folgemaßnahmen insbesondere auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas zu achten, neue überbordende Belastungen für die Wirtschaft sind unbedingt zu vermeiden. Die WKÖ begrüßt die neue Europäische Innovationsagenda, die auch auf Maßnahmen aus dem Abschlussbericht der EU-Zukunftskonferenz Bezug nimmt. Diese fordern die Sicherstellung einer stärkere Beteiligung von Start-ups und KMUs an Innovationsprojekten, da dies ihre Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Vernetzung erhöht.

Außerdem soll der Zugang zu Finanzmitteln für KMU mit risikoreichen Innovationsprojekten weiterentwickelt werden. Die neue Innovationsagenda schlägt daher Lösungen für einen besseren Zugang zur Finanzierung für Start-ups und innovative Unternehmen vor. Dabei geht es insbesondere um die Schaffung von Anreizen für private und institutionelle Investoren, um Venture Capital in Europa zu stärken (z.B. durch Stärkung der Scale-Up-Initiative von InvestEU).

Beiträge der Wirtschaftskammer Österreich zur EU-Zukunftskonferenz

Die EU muss bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen schaffen und sie dabei unterstützen, die Chancen des digitalen und grünen Wandels bestmöglich zu nützen. Damit die Unternehmen auch künftig im globalen Wettbewerb erfolgreich sind und Wachstum und Beschäftigung schaffen, setzte sich die WKÖ in den Zukunftsdebatten und in der digitalen Plattform für folgende Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa ein:

1. Ein wettbewerbsfähiges und resilientes Europa

  • Den Binnenmarkt vertiefen, resilienter machen und erweitern
  • Die Handelspolitik aktiv gestalten und die offene strategische Autonomie, Krisenfestigkeit und Versorgungssicherheit Europas garantieren
  • Eine Europäische Gesundheitsunion unter Einbindung der Unternehmen schaffen
  • Rechtsstaatlichkeit unter Berücksichtigung der Wirtschaftsaspekte stärken und Belastungen für Unternehmen vermeiden
  • Nachhaltige öffentliche Finanzen sichern und die Arbeiten an der Kapitalmarktunion vorantreiben

2. Ein nachhaltiges Europa

  • Konsequent für Klimaneutralität auf globaler Ebene eintreten und Maßnahmen wirtschaftsfreundlich gestalten
  • Die Dekarbonisierung des Verkehrs unterstützen
  • Die Energieversorgung sichern und das Genehmigungsrecht klimafit gestalten

3. Ein digitales und innovatives Europa

  • Schlüsseltechnologien in Europa weiterentwickeln
  • Die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen und die KMU-Innovationskraft stärken
  • Daten als strategische Ressource verstehen und nutzbar machen
  • Die Europäische Cybersicherheitswirtschaft stärken
  • Die digitale Bildung vorantreiben

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