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Analyse empirischer Studien zur Körperschaftsteueroptimierung international tätiger Unternehmen

Publikation der Abteilung für Finanz- und Steuerpolitik

Das Steueroptimierungsverhalten multinationaler Unternehmen rückte insbesondere in den letzten zehn Jahren in den Fokus der internationalen Steuerpolitik und der öffentlichen Berichterstattung. 

Weltkugel auf Tastatur
© niroworld | stock.adobe.com

Auf multilateraler Ebene wurden nach der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise verstärkt Projekte – wie die OECD/G20-BEPS-Initiative – gestartet, um das Ausmaß des globalen Steueroptimierungsvolumens und die dadurch ausgelösten (globalen) steuerlichen Körperschaftsteuermindereinnahmen zu begrenzen.

Über das Körperschaftsteueroptimierungsvolumen bestand und besteht in der Fachliteratur jedoch keine Einigkeit. Schätzungen variieren stark und sind insbesondere abhängig von der gewählten Methode, den herangezogenen Daten sowie den verwendeten Ergebniskontrollvariablen in den Studien.

Grundsätzlich schätzen Analysen basierend auf makroökonomischen Daten und Methoden das Ausmaß des Steueroptimierungsvolumens wesentlich höher ein als Studien basierend auf mikroökonomischen Daten. Hierfür dürften insbesondere auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Methoden, was unter Steueroptimierung zu verstehen ist, verantwortlich sein.

Aktuelle Metaanalysen – welche sowohl makroökonomische als auch mikroökonomische Studienergebnisse berücksichtigen – basieren auf einer Vielzahl an wissenschaftlichen Studienergebnissen und spiegeln somit den aktuellen Wissenstand der Fachliteratur wider. Gemäß der neuesten Metaanalyse verursacht die Steueroptimierung multinationaler Unternehmen steuerliche Mindereinnahmen von 2,2 % des globalen Körperschaftsteueraufkommens. Das von makroökonomischen Studien abgeleitete Volumen ist in etwa drei- bis viermal höher. Dieser Ergebnisbias ist insbesondere auch bei den neueren makroökonomischen Studien, welche besondere mediale Aufmerksamkeit erlangten, ersichtlich und bei der Interpretation dieser Analyseergebnisse zu beachten.


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