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Körpernahe Dienstleister fordern: „2G muss endlich fallen!“

Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure, Piercer und Tätowierer appellieren an Minister Mückstein: Wir brauchen sofort Klarheit.

Tätowierer
© fotolia

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat am 29. Jänner konkrete Lockerungsschritte für mehrere Branchen angekündigt und so diesen Betrieben dringend notwendige Perspektiven gegeben. Über die 29.665 Betriebe der körpernahen Dienstleister mit ihren 23.290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde hingegen kein Wort verloren.  

"Die körpernahen Dienstleister waren die Ersten, die als Pilotbranchen überhaupt Eingangskontrollen durchgeführt haben. Dank der hohen Hygiene-Kompetenz unserer Betriebe sind nachweislich keine Cluster entstanden. Das Tragen der FFP2-Maske minimiert das Infektionsrisiko auf 0,1%. Auf den Punkt gebracht: Die körpernahen Dienstleister waren stets Vorbilder in der Pandemie-Bekämpfung. Und jetzt werden sie vergessen. Das haben wir, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Kundinnen und Kunden nicht verdient“, erklären Wolfgang Eder und Dagmar Zeibig, der Bundesinnungsmeister der Friseure und die Bundesinnungsmeisterin der Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure, Piercer, Tätowierer und Nagelstudios.  

"Wir leiden als körpernahe Dienstleister sehr an den Folgen der 2G-Regelung. Mehr als 30 Prozent der Kundinnen und Kunden, das sind 1,6 Millionen im Jahr, haben wir an die Schattenwirtschaft oder den privaten Bereich verloren. In grenznahen Gebieten weichen Kundinnen und Kunden in das Ausland aus“, so Eder und Zeibig. 

Sowohl auf Kunden- wie Unternehmensseite und auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kippe zusehends die Stimmung wegen der unklaren Situation und des Fleckerlteppichs an Regelungen. „Die 2G-Regelung muss daher für körpernahe Dienstleister ab 12. Februar 2022 – unter den gleichen Bedingungen wie für den Handel – fallen! Diese Klarheit müssen die körpernahen Dienstleister endlich haben,“ appellieren die beiden Vertreter der vielen österreichischen Betriebe in diesen Branchen an den Gesundheitsminister. 

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