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Kinos: Trotz Krisensituation grundsätzlich positive Stimmung in der Branche

Österreichische Kinobranche tagte in Innsbruck - WKÖ-Dörfler: Kinos haben sich zwar als resilient erwiesen - Neue Herausforderungen machen weitere Unterstützung notwendig

Ein Paar lächelnd mit Popcorn im Kino
© WKÖ
"Die letzten beiden Jahre waren bedingt durch die Corona-Pandemie eine maximale Belastung für die Unternehmerinnen und Unternehmer, dennoch sind wir sehr stolz darauf, dass kein einziges Kino wegen der Pandemie seine Pforten schließen musste", zog Christian Dörfler, Obmann des Fachverbandes der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe (WKÖ), vorsichtig positive Bilanz der Kinobranche. Nach zwei Jahren Pandemie fand in Innsbruck die größte Tagung der österreichischen Kinowirtschaft statt, um die aktuelle Situation in der Branche zu diskutieren und evaluieren. Dörfler: "Gegenwärtig werden wir erneut auf eine harte Probe gestellt. Hohe Energiekosten, die rasant steigende Inflationsrate aber auch der sich immer stärker abzeichnende Personalmangel stellen die Branche erneut vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Politik das Kino als kulturelles Medium anerkennt und eine Förderung für alle Kinobetriebe gewährt. Nur so kann in Österreich auch weiterhin ein kulturell weitgefächertes Angebot im regionalen wie auch im städtischen Bereich gewährleistet werden."

Derzeit steht für die Kinobetriebe, wie in vielen anderen Branchen, das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Aktuell entwickelt die Branche - in enger Zusammenarbeit mit der Politik - umfassende Konzepte, um das Kino nachhaltiger und noch umweltfreundlicher zu gestalten. Auch hier brauche es seitens der öffentlichen Hand entsprechende Hilfestellung, um die Kinobetrieben bei dieser Transformation zu unterstützen, so Dörfler.

Erfreulich: Wieder vermehrt Erstausspielungen im Kino

Erfreut zeigt sich Dörfler, dass sich Filmstudios bei Erstausspielung von Filmen wieder öfter für das Kino entscheiden - trotz der Möglichkeit, Filme direkt über Streaming-Plattformen zu veröffentlichen. Klare Bekenntnisse der großen Studios dazu gab es in den letzten Wochen auch im Rahmen der großen Branchenmessen, etwa der CinemaCon in Las Vegas (USA). Das großartiges Film-Angebot im bevorstehenden Sommer unterstreicht diesen Trend:  Neben Filmen wie "Elvis", "Thor - Love and Thunder" und "Bullet Train" bildet das große Finale in diesem Kinojahr die langersehnte Fortsetzung von "Avatar". Dessen Vorgänger aus dem Jahr 2009 über 1 Mio. Besucher in die österreichischen Kinos lockte.

Trotz aller Widrigkeiten positiver Ausblick

"Wir blicken trotz widriger Umstände positiv in die Zukunft. Mit führender Technologie - sowohl im visuellen als auch Soundbereich - hat das Kino nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal in der Ausspielung von Filmen, sondern ist gleichzeitig ein Begegnungsort und 'kultureller Nahversorger' quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten", sagt Dörfler abschließend. 

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