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Aktive Vertretung österreichischer Wirtschaftsinteressen auf EU-Ebene

Jahresbericht 2017 des EU-Büros der WKÖ

2017 war kein schlechtes Jahr für die EU: Bei den Brexit-Verhandlungen zeigten sich die EU27 bislang geschlossen, Europas Wirtschaft hat sich gut entwickelt. Auch die Verlängerung, Optimierung und stärkere KMU-Fokussierung des Juncker Investitionsfonds bietet Chancen. Auf ihrer Sollseite hat die EU vor allem unzureichende Ergebnisse in punkto „weniger Bürokratie, mehr unternehmerische Freiheit“ zu verbuchen. Weitere Herausforderungen für 2018 werden der Abschluss der BREXIT-Verhandlungen mit einer den Binnenmarkt möglichst wenig amputierenden Lösung sowie die Erarbeitung eines den Wirtschaftsstandort stärkenden EU-Haushalts für die Zeit nach 2020 sein. Hier gilt es, Schwerpunkte bei Forschung, Innovation, Aus- und Weiterbildung zu setzen.  

Der Jahresbericht 2017 des EU-Büros der WKÖ möchte an einigen Beispielen aufzeigen, dass die zum Teil zu Recht kritisierte EU positive Weichenstellungen für heimische Betriebe gefällt hat. Exemplarisch soll sichtbar gemacht werden, dass eine aktive Vertretung österreichischer Wirtschaftsinteressen auf EU-Ebene positive Resultate bringt.

Die WKÖ hat z. B. einige Entschärfungen für die Wirtschaft bei der Reform des EU-Emissionshandelssystems erreicht. Das vorläufige Inkrafttreten des Handelsabkommens mit Kanada (CETA) eröffnet Österreichs und Europas Unternehmen neue Märkte und Chancen. Die Wahl von WKÖ-Präsident Christoph Leitl zum Präsidenten der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES und die Wiederwahl von WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller zur Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME garantieren, dass Österreichs Wirtschaft auch 2018 mit starken Stimmen in Europa zu hören sein wird.

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