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IV/WKÖ: Energiekosten beeinträchtigen Wettbewerbsfähigkeit – Möglichkeiten nutzen

Ziel bleibt europäische Lösung – bis dahin Möglichkeiten des EU-Beilhilferahmen für Energiekostenzuschuss voll ausschöpfen

Mann kontrolliert Manometer
© Adobe Stock | kerkezz

Die konjunkturelle Lage in der österreichischen Wirtschaft hat sich stark eingetrübt. Energiekrise und Rekordinflation bremsen die Wirtschaft der Eurozone so stark wie seit fast zwei Jahren nicht mehr (Stand Okt.). Die Energiekosten machen den Unternehmen zunehmend zu schaffen und sind ein europäisches Problem – zeitweise sind die Preise für Erdgas in Europa um das 7-fache höher als in den USA.

"Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf, denn Investitionsentscheidungen, die heute getroffen werden, sichern morgen unseren Wohlstand – aufgrund der aktuellen Energiepreise ist es schwer, dass die Wahl auf Standorte in Österreich oder Europa fällt", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Christoph Neumayer.

"Existenzielle Bedrohung" für die Wirtschaft

Für Karlheinz Kopf, den Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, stellt die Energiekrise eine "existenzielle Bedrohung" für die Wirtschaft dar, die "in Umfang und Dramatik zunehmen wird". "Es braucht nun schnelle, umfangreiche Hilfen für die Wirtschaft, denn die Energiekrise betrifft jede Branche und jedes Unternehmen, vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum Industriekonzern", so Kopf.

Europäische Lösung muss das Ziel sein

"Mit dem Energiekostenzuschuss und der Strompreiskompensation wurden bereits erste Maßnahmen zur Linderung auf den Weg gebracht. Dennoch blickt das aktuelle Modell des Energiekostenzuschusses in der aktuellen Ausgestaltung stark in die Vergangenheit – was es jetzt braucht, ist der Blick nach vorne und die entsprechende Planungssicherheit für die Unternehmerinnen und Unternehmer", so die Generalsekretäre der Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer, Neumayer und Kopf unisono. Das Ziel müsse eine Lösung auf europäischer Ebene sein, bis dahin gilt es die Möglichkeiten, die durch die Anpassungen des EU-Beihilferahmens gegeben wurden, voll auszuschöpfen. Dazu braucht es eine Ausweitung der Förderung bei indirekter Nutzung von Strom und Gas, die Nutzung der Abschaffung des Verlustkriteriums sowie eine Anhebung der maximalen Obergrenzen für die Kostenzuschüsse und zur Stärkung der Liquidität der Unternehmen auch die Möglichkeit einen Vorschuss auf die Förderung zu gewähren.

"Wir müssen nun rasch handeln, damit unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, Arbeitsplätze sichern und wir dadurch gemeinsam unseren Wohlstand weiterhin erhalten können", so Neumayer und Kopf abschließend.

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