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Private Investitionen deutlich von Krise betroffen

WKÖ Investitionsradar 2021

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Stand: Mai 2020
© WKÖ QUELLE: EUROPÄISCHE KOMMISSION, AMECO; STAND: NOVEMBER 2020; NETTOINVESTITIONEN= BRUTTOINVESTITIONEN - ABSCHREIBUNGEN

Der Einbruch der Investitionen im Jahr 2020 ist fast ausschließlich auf den Rückgang privater Investitionen zurückzuführen. Private Investitionen sind und waren in Österreich stets höher als jene des öffentlichen Sektors. Auch wenn die Investitionen in % des BIP seit 1960 in Österreich prinzipiell zurückgegangen sind, war der Rückgang der privaten Bruttoinvestitionen weniger stark als jener der staatlichen. Zwischen 2017 und 2022 machen durchschnittlich 87 % der Investitionsquote Österreichs private Investitionen aus und nur 13 % öffentliche Investitionen. Durch verbesserte Rahmenbedingungen für private Investitionen erzeugt man also eine viel stärkere Hebelwirkung auf die Konjunkturentwicklung als durch gesteigerte öffentliche Investitionen. Auch in der Krise können so die Investitionen in Österreich erhöht werden.

Einbruch der Investitionen 2020 fast ausschließlich auf den Rückgang privater Investitionen zurückzuführen.

Obwohl der Fokus auf der Stärkung der privaten Investitionen liegen sollte, darf man die Steigerung der Investitionsleistung des öffentlichen Sektors nicht aus den Augen verlieren. Wichtig ist, dass solange der budgetpolitische Wille in Österreich und der EU aufgrund der COVID-19-Krise noch gegeben ist, Maßnahmen zur Förderung von Investitionen gegenüber Konsum während der wirtschaftlichen Erholungsphase im Staatshaushalt Vorrang nehmen.

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