th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Industrie, Wirtschaft und Landwirtschaft: Technologieoffenheit statt Verbote

Brauchen alle Alternativen, um Beschäftigung zu erhalten und Klimaneutralität zu erreichen – Verbot alleine ist nicht ausreichend, Ausbau der Infrastruktur ist notwendig

Kind hält Pflanze mit Erde in den Händen
© WKO/Inhouse/Corbis

Eine Zustimmung Österreichs zu einem defacto Verbot des Verbrennungsmotors ab 2035, wie von FBM Gewessler gefordert, verkennt die wirtschaftspolitische Bedeutung dieser Technologie für die heimischen Zulieferbetriebe sowie deren Beschäftigten und schränkt die Mobilität der Bevölkerung, allen voran in ländlichen Regionen massiv ein. Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Landwirtschaftskammer sehen dies kritisch im Sinne der Innovationskraft und sprechen sich daher für mehr Technologieoffenheit aus.

Neumayer – Beschäftigung und Produktion am Standort erhalten

Die Zuliefer- und Produktionsbetriebe für Verbrennungskraftmaschinen in Österreich beschäftigen bis zu 80.000 Personen. In Europa entwickelte und gebaute Verbrennungsmotoren sind weltweite Spitze und stark nachgefragt. Die Abschaffung dieser Technologieform bedeutet die Schaffung zusätzlicher kritischer Abhängigkeiten von internationalen Partnern, sei es bei Rohstoffen, Energiespeichern oder Mikrochips. Weitere Technologieentwicklung würde abrupt gestoppt, Arbeitsplätze und Wertschöpfung ins Ausland abwandern. Der volkswirtschaftliche als auch der klimapolitische Nutzen einer solchen Entwicklung darf bezweifelt werden. "Darüber hinaus muss ein Verbot der Verbrennungsmotoren auch mit einem entsprechenden Ausbau der Infrastruktur für Alternativen einhergehen – lediglich ein Verbot auszusprechen wird nicht ausreichen“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Christoph Neumayer.

Kopf – Wir brauchen alle Technologien, um Klimaneutralität zu erreichen

Um unsere ambitionierten Ziele in kurzer Zeit auch umzusetzen, brauchen wir einen technologieoffenen Zugang. "Neben dem Ausbau von erneuerbaren Stromkapazitäten müssen wir nun die Erzeugung von klimaneutralen Kraftstoffen in Europa massiv unterstützen. Die Mobilität der Zukunft ist vielfältig, die Stärken der österreichischen Wirtschaft müssen weiter genutzt werden“, so der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich.

Schmuckenschlager – Ideologiebremse lösen

"Sollen wir wieder den Ochs vor den Pflug spannen?“ fragt Schmuckenschlager. „Der klimafreundliche Betrieb des Motors mit biogenen oder synthetischen Kraftstoffen ist hier eine gute Option. Im Sinne der Umwelt sollten wir diese Chance, wie im Regierungsprogramm verankert, nutzen“, erinnert Johannes Schmuckenschlager, Präsident der LK Niederösterreich.

Das könnte Sie auch interessieren

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

WKÖ-Kopf: Kaufkraftstärkung durch Entlastungspaket im Sinne der Wirtschaft

Startschuss für Entlastung gefallen: Verschiebung der CO2-Bepreisung richtiger Schritt - Härtefall-Regelung notwendig mehr

Kinderbetreuung Kinder am Boden spielend

WKÖ-Schultz: Jetzt Turbo für Ausbau der Kinderbetreuung zünden

Bund hebt Zuschuss für Elementarpädagogik auf 200 Mio. Euro an – Erster guter Schritt in die richtige Richtung mehr

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

WKÖ-Kopf: Reform macht Rot-Weiß-Rot-Karte zu einem wirksamen Instrument in Zeiten von Arbeitskräftemangel

Rot-Weiß-Rot-Karte wird praxistauglicher und erleichtert Betrieben den Zugang zu internationalen Fachkräften mehr