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Hörl: "Verkürzte Gültigkeit des Grünen Passes löst massive Hürden bei Ticketkontrolle aus!"

Dringender Aufruf an Gäste, die Registrierung und Aktualisierung auf den jeweiligen Online-Plattformen rechtzeitig vorzunehmen

AdobeStock/Comofoto
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Bis dato war der grüne Pass, den man bei Kauf einer Saisonkarte vorzeigen muss, in Österreich 270 Tage gültig. Nunmehr steht die Verkürzung der Gültigkeitsdauer bei lediglich zweifach geimpften Personen auf 180 Tage an. Dementsprechend müssten nun mit 1. Februar auf einen Schlag ca. 270.000 der aktuell registrierten und gültigen Tickets geprüft und deren Gültigkeit um 90 Tage reduziert werden. "Schon jetzt stellt die notwendige Kontrolltätigkeit einen erheblichen Mehraufwand dar. Für die Unternehmen ist ein neuerlicher und zusätzlicher Prozess in diesem Umfang ein Ding der Unmöglichkeit", sagt Franz Hörl, Obmann des Fachverbands Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Wichtig sei nun die Information an die Kundinnen und Kunden, möglichst zeitnah die entsprechenden Aktualisierungen bzw. Registrierungen über die jeweiligen Plattformen online vorzunehmen. "Dies kann rasch und einfach von zu Hause aus erledigt werden und trägt massiv dazu bei, den Prüfaufwand in den Skigebieten zu reduzieren. So können sich zum Beispiel jene, die in den vergangenen Wochen ein neues Zertifikat – wie etwa aufgrund einer Booster-Impfung – erhalten haben, neu einchecken. Damit wird ein Zutritt wieder wie geplant bis zum Saisonende möglich", informiert Hörl, der gleichzeitig kritisiert, dass die Maßnahme seitens der Bundesregierung nicht mit den Nachbarländern abgestimmt wurde. "Dieser Alleingang geht auf Kosten unseres Standortes, dem ohnedies schon mehr Hürden als den Mitbewerbern im benachbarten Ausland auferlegt wurden!"

(PWK23/DFS)

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