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Handwerkerbonus

Ein Erfolg geht in die Verlängerung

Monatelang hat die WKÖ für Konjunkturanreize gekämpft: Am 18.5.2016 hat der Nationalrat beschlossen, den Handwerkerbonus zu verlängern. Für 2016 stehen insgesamt 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Das ist ein herzeigbarer Erfolg vor allem für das Gewerbe und Handwerk, für die legale Beschäftigung und für die Konsumenten. 

Geld zurück für Privatpersonen bei Wohnraumrenovierungen

Privatpersonen können sich auch 2016 für Wohnraumrenovierungen Geld zurückholen, wenn die Arbeiten von einem Handwerker durchgeführt werden. Sie erhalten 20 % des Rechnungsbetrags, aber maximal 600 Euro jährlich pro Wohnobjekt. Damit werden Arbeitsleistungen von 200 Euro bis höchstens 3.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) gefördert. Für 2017 stehen 20 Mio. Euro zur Verfügung, wenn 2016 ein schwaches Wirtschaftswachstum festzustellen war.

Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von zusätzlichen Aufträgen

Es ist hoch erfreulich, dass die Bundesregierung auf die Argumente der Wirtschaftskammer gehört hat und in Sachen Konjunkturmaßnahmen den heimischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben ein wichtiges, positives Signal sendet. Der Handwerkerbonus hat sich in den Vorjahren bewährt, gerade Klein- und Mittelbetriebe haben in dieser schwierigen Zeit davon profitiert - rund 60.000 Österreicher haben ihn in Anspruch genommen. 

Der Handwerkerbonus wird ein taugliches Mittel für die heimischen Betriebe sein, in schwierigen Zeiten Beschäftigung zu halten oder sogar auszubauen. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe bedeutet jeder zusätzliche Auftrag oftmals eine Entscheidung darüber, ob ein qualifizierter Mitarbeiter weiter beschäftigt werden kann oder nicht. Analysen der KMU Forschung Austria haben gezeigt, dass im Zeitraum der Gewährung des Handwerkerbonus 2014/15 die Zahl der Arbeitsplätze in den betroffenen Branchen um rund 2.800 gestiegen ist. Zudem haben Studien gezeigt, dass der Handwerkerbonus auch ein wirksames Instrument ist, Schwarzarbeit einzudämmen und damit Aufträge bei den Betrieben zu halten. Weil er durch ein erhöhtes Steueraufkommen wieder Geld in die Staatskassen spült, finanziert sich der Handwerkerbonus also quasi selber. 

Diese Argumente haben insbesondere Wirtschaftsminister Mitterlehner und Finanzminister Schelling veranlasst, sich innerhalb der Regierung für die Fortführung des Handwerkerbonus einzusetzen. Aus Sicht der Wirtschaftskammer müssen diesem Wachstumsimpuls noch weitere Investitionsanreize folgen, damit wir wieder zu mehr Dynamik am Wirtschaftsstandort Österreich kommen.

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