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Handels-KV: Einigung auf plus 7 Prozent, mindestens jedoch 145 Euro

WKÖ-Chefverhandler Trefelik: Abschluss in fünfter Runde erreicht - jedoch schade, dass Gewerkschaft sich Prämie mit Nettovorteil verschließt

Rainer Trefelik
© WKÖ

"Die Verhandlungen waren schwierig und zäh, haben aber im fünften Anlauf doch noch zu einem Ergebnis geführt und wir konnten einen Abschluss erreichen", sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). In der fünften Runde haben die Arbeitgeber ein duales Angebot mit zwei Varianten vorgelegt: Variante Eins hätte eine Steigerung der Gehälter um 8 Prozent gebracht und sich aus einer Erhöhung der KV-Tafel um 5 Prozent plus einer Prämie von 3 Prozent zusammengesetzt. Variante Zwei beinhaltete die lineare Erhöhung um 7 Prozent.

"Die Gewerkschaft hat sich für die lineare Erhöhung entschieden. Das ist aus unserer Sicht bedauerlich, denn das andere Modell hätte unterm Strich mehr gebracht und außerdem aufgrund der Steuerbefreiung einen enormen Nettovorteil für die Arbeitnehmer:innen bedeutet, in vielen Fällen sogar noch heuer. Im Durchschnitt hätte die Prämie rund 1000 Euro netto betragen", so Trefelik.

Die nun erzielte Einigung bewirkt eine Steigerung der Gehälter für die Angestellten im heimischen Handel um 7 Prozent, mindestens jedoch 145 Euro brutto monatlich. Das ergibt eine durchschnittliche Erhöhung um 7,19 Prozent, das Einstiegsgehalt von derzeit 1800 Euro wird auf 1945 Euro im Monat angehoben. Das Lehrlingseinkommen steigt im ersten Lehrjahr auf 800 Euro, im zweiten auf 1025 Euro, im dritten Lehrjahr auf 1300 Euro und im vierten Jahr auf 1350 Euro. "Das macht die Lehre im heimischen Handel sehr attraktiv und bedeutet unterm Strich eine Erhöhung um fast 9 Prozent für unsere Lehrlinge. Das sehen wir als wichtige Investition in die Zukunft des Handels", sagt Trefelik.

PWK504/DFS)

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