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Grundkompetenzen von Schülerinnen und Schülern sichern

Unsere fünf Hauptanliegen im Schulbereich

Eine Lehrerin und eine Gruppe Jugendlicher vor einem PC
© insta_photos | stock.adobe.com
Rund 80 % der Lehrbetriebe geben als Grund, warum sie keine Lehrlinge ausbilden, eine zu geringe Qualifikationen der Bewerber an. 2015 waren dies immerhin noch 60 %.
Quellen: IBW Lehrlingsausbildung im Überblick 2019, öibf-Betriebsbefragung 2015

Daher sind unsere Hauptanliegen im Schulbereich klar: 

1. Bildungsziele setzen, Sprachförderung ausbauen

Frühkindliche Bildung soll helfen, bestimmte Niveaus in Sprache, Sozialkompetenz oder auch im Umgang mit Zahlen zu erreichen. Dazu ist eine gezielte Sprachförderung von Kindern mit mangelnden Sprachkenntnissen und die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres unerlässlich. 

2. Bildungspflicht statt Schulpflicht

Um mehr Transparenz zu schaffen, soll es für alle Schularten am Ende der 8. Schulstufe zentrale, standardisierte und externe Überprüfungen der Kompetenzen durch eine unabhängige Bildungsagentur geben (Bildungsstandards). Das Erreichen dieser Standards ist ausschlaggebend für die Absolvierung der Schulpflicht. Wirtschaftswissen, Unternehmertum und die „MINT“-Fächern sollen deutlich gestärkt werden. 

3. Ergebnisorientierung und Verantwortungsübernahme

Grundlage für die Finanzierung der Sekundarstufe II sind eine qualitätsgesicherte, externe Output-Überprüfung und die Absolventen-Anzahl – und nicht mehr die Zahl der Schüler, die aufgenommen wurden. Eine „Bildungsagentur“ für ein unabhängiges Qualitätsmanagement wird eingeführt. Diese Maßnahmen garantieren, dass das Verantwortungsbewusstsein der Schulen gestärkt wird.

4. Rekrutierung und Ausbildung modernisieren

Die Lehrerausbildung soll durch eine Bestenauslese und eine möglichst frühe berufliche Praxis gekennzeichnet sein. Lehrer bewerben sich direkt am Standort, Entlassungen sind möglich. Schulleiter betreiben ein aktives Personalmanagement.

5. Berufsinformation und Bildungsberatung an Schulen ausbauen

In der 7. und 8. Schulstufe soll in allen Schultypen Berufsinformation und Bildungsberatung im Rahmen eines eigenen Unterrichtsgegenstandes erfolgen. Potentialanalysen bzw. Talente Checks runden die Stärkenfindung aller Jugendlichen ab. In der Lehramtsausbildung wird allen eine Basisausbildung in Berufsorientierung und Wirtschaft vermittelt.

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