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Google-Schriften-Abmahnwelle: Fachverband UBIT unterstützt Mitglieder

Musterprozess wird angestrebt - Hunderte Unternehmer:innen wurden jüngst von einem Anwalt zu Ausgleichszahlungen in der Höhe von 190 Euro gefordert.

Bildschirm mit Google Fonts
© AdobeStock

Zahlreiche Mahnschreiben eines Rechtsanwaltes in Bezug auf Google Fonts sorgen aktuell für Unsicherheit bei vielen Betrieben. Auch nach der jüngsten Ankündigung, keine weiteren Abmahnungen mehr zu verschicken, besteht Ärger bei jenen, die schon solche Schreiben erhalten haben. Dazu hält Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) klar fest: "Datenschutz ja, aber Missbrauch nein! Unsere Mitgliedsbetriebe sind keine Melkkühe für schnelles Körberlgeld. Redliches Unternehmertum kann und darf nicht bestraft werden, schon gar nicht durch Massenmailings seitens Rechtsanwälte und der Amerikanisierung der Rechtspflege. Wir stehen allen betroffenen Mitgliedsbetrieben mit Rat und Information zur Seite."

Fachverband strebt Musterprozess an

Deswegen unterstützt der Fachverband UBIT das Bestreben, einen Musterprozess aufzunehmen und ruft betroffene Mitgliedsbetriebe auf, sich bei ihrem Fachverband zu melden, sollten Klagen eingebracht werden.  Gleichzeitig hat die Datenschutzbehörde zur Klärung des Sachverhalts zwischenzeitig ein amtswegiges Prüfverfahren gegen Google wegen Google Fonts eingeleitet.  

Der Hintergrund: Zahlreiche Betroffene, darunter auch viele Mitgliedsbetriebe, traten jüngst an ihre Rechtsvertretung heran, da sie sich mit der Aufforderung zu Vergleichszahlungen eines Anwalts aus Niederösterreich konfrontiert sahen. Der Vorwurf:  Die Betroffenen hätten auf ihrer Homepage kostenlose Google-Schriften verwendet, die die IP-Adressen von Besuchern zum Google-Server weiterleiten. Eine Klientin des Anwalts sehe dadurch ihre Rechte verletzt, deswegen verlangt der Anwalt nun in ihrem Namen in breitem Stil Schadenersatz. Gefordert wurden Vergleichszahlungen in der Höhe von je 190 Euro plus Anwaltskosten, der Anwalt wurde hat die Abwahnwelle nun Medienberichten zufolge eingestellt.  

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit mehr als 76.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Informationen unter www.ubit.at // www.beratertag.at // www.ubit-oesterreich.at.

 (PWK329/PM)

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