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Führerschein-Bilanz 2022: Interesse am Auto konstant, Motorräder weiter stark gefragt

Fahrschulen wollen Reform für mehr E-Autos und Automatikfahrzeuge bei Führerschein-Ausbildung

Fahrschule, Fahrlehrer und Schüler
© wkö

Ein Autoführerschein wurde in Österreich im Jahr 2022 mehr als 90.000 Mal erworben. Das Niveau ist damit bei den Fahranfängern seit mehr als fünf Jahren ein gleichbleibendes. "Es gab lediglich aufgrund der Corona-Schließungen 2020 und 2021 Schwankungen, doch diese sind nun ausgeglichen“, berichtet Joachim Steininger, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Der Zuspruch zu Zweirädern ist nach wie vor höher, hat sich jedoch "normalisiert“: "Das Interesse an einem Motorroller bzw. Motorrad-Schein liegt mit 17.000 Bike-Scheinen der Klasse A noch immer 15 Prozent über Vorkrisenniveau, hat sich jedoch zuletzt abgeflacht. Während Corona war die Nachfrage durch Biker zwischenzeitlich sprunghaft angestiegen“, so Steininger.  

Bei den Berufslenkern von Lkw und Bussen wurde mit 3.300 neuen Lkw-Lenkern und 1.000 neuen Buslenkern im Jahr 2022 wieder das Niveau von 2019 erreicht. Die coronabedingten Ausfälle konnten aber nicht aufgeholt werden, womit rückwirkend betrachtet jeweils 500 Lenker bei der Güterbeförderung und den Busunternehmen dauerhaft fehlen. "Die Lücke bei den Fachkräften im beruflichen Bereich bleibt somit aufrecht“, sagt Steininger. Die Anzahl von C-Scheinen und E-Scheinen für Wohnmobile, Pferdetransporter oder sonstige private Zwecke entwickelte sich ganz ähnlich jener des Führerscheinerwerbs für berufliche Zwecke. 

Fahrschüler stärker mit Elektroautos vertraut machen

Um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, ist es Ziel des Fachverbands, die Fahrschüler bereits in der Fahrschule stärker mit Elektroautos vertraut zu machen. Dafür muss die Durchlässigkeit des Ausbildungssystems verbessert werden. "Profitieren sollen B-Schein-Besitzer wie Prüflinge auf Elektroautos, deren Berechtigung auf das Lenken eines Automatikfahrzeugs beschränkt ist. Unser Vorschlag ist, die Lenkberechtigung für Automatikfahrzeuge mit einfachen Ausbildungs- und Prüfungsauflagen auf Fahrzeuge mit Schaltgetriebe auszudehnen. Wir warten allerdings noch auf eine Antwort der EU-Kommission, diesen Vorschlag abzusegnen“, so Steininger. Die Maßnahme brächte mehr Planungssicherheit und einen Impuls für die Fahrschulen, ihre Fahrzeugflotten weiter zu ökologisieren. 

Zusätzlich möchte die Fahrschulbranche den Fachkräftemangel beim Ausbildungspersonal entschärfen. "Der Zugang zum Beruf des Fahrlehrers, der die Fahrstunden im Fahrzeug gibt, sowie zum Beruf des Fahrschullehrers, der im Unterrichtssaal die Theorieschulungen durchführt, soll verbessert werden, etwa durch attraktivere Verdienstmöglichkeiten und einen höheren Praxisanteil bei der Ausbildung“, ergänzte Stefan Ebner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs.

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