th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 24. Juli 2017

Topinformiert: Öffentliche Konsultation zum Wandel in Gesundheitswesen und Pflege im digitalen Binnenmarkt +++ Zollunion: 2016 wurden mehr als 41 Millionen gefälschte Waren an EU-Außengrenzen beschlagnahmt

Öffentliche Konsultation zum Wandel in Gesundheitswesen und Pflege im digitalen Binnenmarkt 

Demografischer Wandel, Anstieg der Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und das Wiederauftreten von Infektionskrankheiten — all dies sind Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung in Europa. Zudem sind die öffentlichen Ausgaben für Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen und werden voraussichtlich weiter ansteigen. Auch in der aktuellen Halbzeitbewertung des digitalen Binnenmarkts werden diese Themen aufgegriffen. Es wird vorgeschlagen, dass die Kommission sich mit der Notwendigkeit und dem Umfang weiterer Maßnahmen im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung befasst.  

Die Europäische Kommission führt nun eine öffentliche Konsultation zum Wandel in Gesundheitswesen und Pflege durch. Mithilfe der Befragung soll ermittelt werden, ob und welche Maßnahmen zur Förderung digitaler Innovationen erforderlich sind, um die Gesundheit der Menschen zu verbessern und systemische Herausforderungen für die Gesundheitssysteme anzugehen. Konkret geht es um grenzüberschreitenden Zugang und Austausch von Gesundheitsdaten als auch Nutzung von digitalen Diensten im Gesundheitsbereich. Solche Maßnahmen müssen mit den Vorschriften über Datenschutz, Patientenrechte und elektronische Identifizierung im Einklang stehen. Interessierte können sich an der Konsultation noch bis zum 12. Oktober 2017 beteiligen. 

Weitere Informationen:


Zollunion: 2016 wurden mehr als 41 Millionen gefälschte Waren an EU-Außengrenzen beschlagnahmt 

Im seit dem Jahr 2000 jährlich veröffentlichten Bericht der Europäischen Kommission über Zollmaßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums werden Daten präsentiert, die von den Zollverwaltungen der Mitgliedstaaten übermittelt werden.

Gemäß der jüngst veröffentlichten aktuellen Ausgabe haben die europäischen Zollbehörden im Jahr 2016 mehr als 41 Millionen nachgeahmte und gefälschte Waren in einem Gesamtwert von über 670 Millionen Euro an den EU-Außengrenzen beschlagnahmt. Produkte des täglichen Gebrauchs, die eine Gefahr für Gesundheit und Sicherheit darstellen könnten, etwa Lebensmittel und Getränke, Arzneimittel, Spielzeug und elektrische Haushaltsgeräte, machten zusammen über ein Drittel der beschlagnahmten Waren aus.

Ganz oben auf der Liste der gefälschten Waren stehen Zigaretten (24 Prozent), gefolgt von Spielzeug (17 Prozent), Lebensmitteln (13 Prozent) und Verpackungsmaterial (12 Prozent). Die Zahl der sichergestellten Waren stieg im Vergleich zum Jahr 2015 um zwei Prozent. Auch diesmal war China mit 80 Prozent aller 2016 beschlagnahmten Waren das Hauptursprungsland nachgeahmter Waren.

Weitere Informationen:


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung

Das könnte Sie auch interessieren

  • Dossier Wirtschaftspolitik

Dossiers Wirtschaftspolitik 2015

Archiv - Dossiers im Überblick mehr

  • Umwelt- und Energiepolitik

Publikationen Umweltpolitik

Broschüren, Folder, Leitfäden mehr

  • 2011

Kommunikations-Erhebungs-Verordnung (KEV)

Stellungnahme der Wirtschaftskammer, Dezember 2011 mehr