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EU-Today vom 9. Mai 2019

Topinformiert: Europa fit für die Zukunft machen +++ Studie betont Vorteile des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt für Bürger und Unternehmen

Europa fit für die Zukunft machen

Die Zukunft Europas steht am heutigen Europatag auf der Agenda der EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem informellen Gipfel in Sibiu. Am 9. Mai 1950 wurde mit der Schuman-Erklärung der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Die Gipfelteilnehmer diskutieren über die nächste strategische Agenda der EU für den Zeitraum 2019–2024.

Nach den Empfehlungen der Europäischen Kommission sollen sich die zukünftigen Initiativen auf fünf Dimensionen konzentrieren: Ein schützendes, wettbewerbsfähiges, faires, nachhaltiges sowie einflussreiches Europa. Europa muss fit für die Zukunft werden, im globalen Wettbewerb wirtschaftliche und gesellschaftliche Stärke zeigen und sich daher richtig weiterentwickeln - mit Innovationsstärke, einem europäischen Traum und starken Werten als Fundament eines gemeinsam handelnden Europas. Ein Europa mit einer klaren Zukunftsvision ist notwendig, um auch die österreichische Wirtschaft im globalen Wettbewerb zu stärken.


Studie betont Vorteile des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt für Bürger und Unternehmen

Eine neue Studie des Europäischen Parlaments untersucht den Beitrag des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt zum Wachstum und die wirtschaftlichen Vorteile für Bürger und Unternehmen. Laut Studienergebnissen hat der Binnenmarkt zu erheblichen Gewinnen bei Handelsströmen, Produktion und Realeinkommen geführt. Kleine Mitgliedstaaten und die osteuropäischen Länder profitieren laut Studie am meisten. Für eine Reihe von Bereichen werden noch zahlreiche potenzielle Vorteile des freien Warenverkehrs genannt: Die derzeitige Gesetzgebung über die gegenseitige Anerkennung von Waren hat beispielsweise noch nicht sein volles Potenzial erreicht. Bei einer erfolgreichen Umsetzung der gegenseitigen Anerkennung könnten BIP-Zuwächse von 1,8 Prozent erreicht werden. Eine vollständige Beseitigung aller nichttarifären Hemmnisse innerhalb der EU würde potenzielle Exportvorteile von etwa 6 Prozent mit sich bringen.

Der europäische Binnenmarkt ist für die österreichische Wirtschaft nach wie vor der größte Wachstumsmotor. Fast 70 Prozent der österreichischen Warenexporte gehen in die EU. Um das Potenzial des Binnenmarktes voll ausschöpfen zu können, müssen verbleibende Barrieren konsequent abgebaut und Rahmenbedingungen unternehmensfreundlich gestaltet werden.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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