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EU-Today vom 9. April 2019

Topinformiert: Rabmer-Koller: Fachkräftemangel als Hemmschuh für Europas KMU +++ EU China-Gipfel in Brüssel: Große Chancen auch für heimische Unternehmen

Rabmer-Koller: Fachkräftemangel als Hemmschuh für Europas KMU

„Europas Arbeitsmärkte unterliegen raschen Veränderungen und unsere KMU sind mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf digitale Fertigkeiten. Europas KMU suchen dringend nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, betonte SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller.

Diese Botschaft steht im Zentrum der 7. Woche der Europawahlkampagne des Europäischen KMU-Verbands SMEunited. „Berufliche Aus- und Weiterbildung (Englisch: VET, Vocational Education and Training) bereitet am besten auf die Bedürfnisse des derzeitigen und zukünftigen Arbeitsmarktes vor.“ SMEunited fordert die politischen Entscheidungsträger auf, das Bildungs- und Ausbildungssystem zu reformieren, um allen den Erwerb von soliden Grundfertigkeiten zu erlauben und in sowohl qualitativ hochwertige berufliche Bildung als auch praxisbezogenes Lernen samt Lehre zu investieren. Darüber hinaus ist der Zugang zu kontinuierlicher Weiterbildung und zu einem ausgebauten Erasmus Programm von großer Bedeutung, um grenzüberschreitende Mobilität zu fördern.


EU China-Gipfel in Brüssel: Große Chancen auch für heimische Unternehmen

Beim heutigen EU-China-Gipfeltreffen in Brüssel steht der Ausbau der bilateralen Handels- und Investitionsbeziehungen ganz oben auf der Agenda. Unter anderem soll die Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen wie Sicherheit, Menschenrechte und Klimaschutz ausgebaut werden. Im Handelsbereich wird vor allem ein klares Bekenntnis zum Multilateralismus und zur Reform der WTO angestrebt. Die EU hofft zudem auch auf den baldigen Abschluss des bilateralen Investitionsabkommens mit China. Des Weiteren werden sich die Führungsspitzen der EU und Chinas mit den Themen nachhaltige Entwicklung und Cybersicherheit befassen, einschließlich der Sicherheit von 5G‑Netzen.

China ist der zweitgrößte Handelspartner der EU hinter den Vereinigten Staaten, und die EU ist Chinas größter Handelspartner. Auch heimische Unternehmen nutzen mehr und mehr die Chance, die der chinesische Markt bietet: So importierten österreichische Unternehmen im Jahr 2000 Waren im Wert von 490 Millionen Euro nach China. 2017 waren es bereits 3,7 Milliarden Euro. Wichtig für unsere Unternehmen ist daher vor allem, die Öffnung des chinesischen Marktes weiter voranzutreiben und die Handelsbeziehungen zu intensivieren.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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