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EU-Today vom 9. Oktober 2018

Topinformiert: Westbalkan wichtiger Exportmarkt für heimische Wirtschaft − Annäherung an EU sorgt für mehr Rechtssicherheit +++ OECD: Arbeitslosigkeit sinkt − Strukturelle Arbeitslosigkeit am österreichischen Arbeitsmarkt verlangt nach raschen Maßnahmen

Westbalkan wichtiger Exportmarkt für heimische Wirtschaft − Annäherung an EU sorgt für mehr Rechtssicherheit

Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments hat heute über die Fortschrittsberichte zu den Westbalkanstaaten Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien abgestimmt. Derzeit erfüllt keiner dieser Staaten alle Bedingungen für einen EU-Beitritt. 

Die österreichische Wirtschaft spricht sich für eine klare, glaubhafte und ehrliche Zukunftsperspektive für die Länder am Westbalkan aus. Die schrittweise Annäherung an bzw. Integration der Westbalkan-Länder in die EU sorgt für mehr Rechtssicherheit in dieser Region und ist damit ein Anreiz für weitere Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Region ist für die österreichische Wirtschaft ein wichtiger Exportmarkt und eine bedeutende Destination für Auslandsinvestitionen. 


OECD: Arbeitslosigkeit sinkt − Strukturelle Arbeitslosigkeit am österreichischen Arbeitsmarkt verlangt nach raschen Maßnahmen

Laut heute veröffentlichter OECD-Statistik sank die Arbeitslosenrate in der Eurozone im August 2018 gegenüber dem Monat davor um 0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent; in der gesamten EU blieb sie stabil bei 6,8 Prozent. Für Österreich wurde von der OECD eine August-Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent ermittelt, nach 4,9 Prozent im Juli. Mit rund 280.000 arbeitslosen Personen gibt es jedoch noch immer mehr Arbeitslose als im Krisenjahr 2009. 

Ein Problem ist die strukturelle Arbeitslosigkeit am österreichischen Arbeitsmarkt. Diese verlangt nach tiefgreifenden Bildungsreformen, einer Lohnnebenkostensenkung, effizienteren Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung verbunden mit einer Forcierung der erfolgreichen Eingliederungsbeihilfe. Zudem müssen mehr junge Menschen zur Lehre motiviert werden: Denn obwohl es 12.000 offene Lehrstellen gibt, sind rund 60.000 unter 25-Jährige arbeitslos. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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