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EU-Today vom 9. Januar 2019

Topinformiert: Brexit-Abstimmung: Austrittsabkommen würde Unternehmen wichtige Vorbereitungszeit bringen +++ Arbeitslosigkeit sinkt weiter − Zeit für strukturelle Reformen am österreichischen Arbeitsmarkt

Brexit-Abstimmung: Austrittsabkommen würde Unternehmen wichtige Vorbereitungszeit bringen

Kommende Woche ist es soweit: Die im Dezember abgesagte Abstimmung über das Brexit-Austrittsabkommen im britischen Parlament ist für 15. Januar angesetzt. Ob die Abstimmung durchgeht, ist mehr als fraglich: Eine heute veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Queen Mary University in London hat gezeigt, dass 70 Prozent der britischen Abgeordneten mit den Brexit-Verhandlungsergebnissen von Premierministerin Theresa May nicht zufrieden sind.

Die WKÖ appelliert an das britische Parlament, das Austrittsabkommen am 15. Januar anzunehmen. Unternehmer würden damit Zeit gewinnen, um sich auf den eigentlichen Brexit vorzubereiten. Europas und Österreichs Unternehmen brauchen dringend Klarheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich. Betroffene Betriebe in Österreich müssen sich auf beide möglichen Ausgangsszenarien – DEAL und NO DEAL - vorbereiten. Die Wirtschaftskammer unterstützt die Betriebe durch gezielte Informationen.  


Arbeitslosigkeit sinkt weiter − Zeit für strukturelle Reformen am österreichischen Arbeitsmarkt

Die saisonbereinigte Arbeitslosenrate lag im November 2018 im Euroraum bei 7,9 Prozent und verzeichnete damit einen Rückgang gegenüber 8,0 Prozent im Oktober 2018 sowie 8,7 Prozent im November 2017. In der EU28 lag die Arbeitslosenrate im November 2018 bei 6,7 Prozent wie im Monat davor, sie war aber geringer als mit 7,3 Prozent im November 2017.Der österreichische Wert lag mit 4,7 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Auch die Jugendarbeitslosigkeit sinkt weiter: Im November 2018 lag die Rate in der EU28 bei 15,2 Prozent und im Euroraum bei 16,9 Prozent, gegenüber 16,1 Prozent bzw. 17,8 Prozent im November 2017. In Österreich sank sie von 10,1 Prozent auf 8,8 Prozent.

Ein Problem am österreichischen Arbeitsmarkt ist die strukturelle Arbeitslosigkeit. Diese verlangt nach tiefgreifenden Bildungsreformen, einer Lohnnebenkostensenkung, effizienteren Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung verbunden mit einer Forcierung der erfolgreichen Eingliederungsbeihilfe. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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