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EU-Today vom 8. Mai 2019

Topinformiert: Bestsellerautor Harari beim Europatag der Wirtschaft: „Europa als Vorbild für mehr globale Kooperation“ +++ Europas CO2-Emissionen sinken - Erste Priorität für die EU muss Gewinnung von Partnern sein

Bestsellerautor Harari beim Europatag der Wirtschaft: „Europa als Vorbild für mehr globale Kooperation“ 

Wie kann ein neues Narrativ für die Zukunft in einer Zeit radikaler technologischer Veränderungen und der Rückkehr der Geopolitik aussehen? Und welchen Weg sollte Europa zwischen den beiden Machtblöcken China und USA entwickeln? Mögliche Antworten darauf gaben der Historiker und Bestsellerautor Yuval Noah Harari, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer und Bundeskanzler Sebastian Kurz beim Zukunftsgespräch „The European Dream“, das im Rahmen des Europatags der Wirtschaft Dienstagabend in der WKÖ stattfand. Yuval Harari, der in Österreich erstmals öffentlich auftrat, betonte in seiner Keynote die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, um die Herausforderungen der Zeit zu lösen. Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer brachte die Perspektive der Wirtschaft ein und betonte: „Europa ist für Österreich Heimat und Heimmarkt.“ Angesichts der technologischen Umbrüche gehe es nun darum, einen „europäischen Weg“ zu finden zwischen dem amerikanischen Modell eines „digitalen Kapitalismus“ und dem chinesischen Modell einer „digitalen Staatswirtschaft“. Europa könne bei der Lösung der von Harari skizzierten Zukunftsfragen eine wichtige Rolle spielen, „wenn es die Menschen in den Mittelpunkt stellt“, so der WKÖ-Präsident.

Die konkreten Export- und Investitionsmöglichkeiten der heimischen Unternehmen in Europa standen am Nachmittag des gestrigen Europatags der Wirtschaft im Fokus. WKÖ-Wirtschaftsdelegierte aus ganz Europa waren vor Ort in Wien, um über die neuesten Innovationen, Trends und Chancen in den europäischen Märkten zu informieren und in individuellen B2B-Gesprächen mit heimischen Unternehmensvertretern Chancen auszuloten.


Europas CO2-Emissionen sinken - Erste Priorität für die EU muss Gewinnung von Partnern sein

Laut neuesten Eurostat-Daten sind die Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Europäischen Union im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent deutlich gesunken. In Österreich sank der Wert um 1,1 Prozent. Insgesamt liegt Österreichs Anteil an den CO2-Emissionen in der EU bei 1,7 Prozent.

CO2-Emissionen tragen wesentlich zur globalen Erwärmung bei und machen rund 80 Prozent der gesamten EU-Treibhausgasemissionen aus. Die EU bekennt sich dazu, Vorreiter und Schrittmacher des globalen Klimaschutzes zu sein. Europa nimmt seine Verantwortung wahr und geht mit gutem Beispiel voran. Ein Zusammenspiel von Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Nachhaltigkeit ist möglich. Aber: Der Kampf gegen den Klimawandel ist nur gemeinsam, international machbar - keinesfalls im Alleingang. Erste Priorität für die EU muss daher die Gewinnung von Partnern sein, die vergleichbare Anstrengungen unternehmen.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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