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EU-Today vom 8. März 2018

Topinformiert: Zugang zu Finanzierung: Fin Techs und Crowdfunding müssen weiter gefördert werden +++ Nachhaltige Finanzprodukte helfen Umwelt und Wirtschaft

Zugang zu Finanzierung: Fin Techs und Crowdfunding müssen weiter gefördert werden

Die Europäische Kommission will Europas Finanzmärkte fit für die Zukunft machen. Sie hat heute einen Aktionsplan für einen wettbewerbsfähigeren und innovativeren Finanzmarkt und eine Verordnung zu Crowdfunding vorgelegt. Europa soll die Chancen, die sich aus technologiegestützten Innovationen bei Finanzdienstleistungen (FinTech) ergeben, in Zukunft noch besser nutzen. Crowdfunding verbessert den Zugang zu Finanzmitteln insbesondere für Start-ups und andere Kleinunternehmen. Laut Kommission soll der Crowdfunding-Vorschlag für Crowdfunding-Plattformen vereinfachen, ihre Dienstleistungen EU-weit anzubieten und den Zugang zu dieser innovativen Finanzierungsform für Unternehmen mit Finanzierungsbedarf zu verbessern.

Die WKÖ begrüßt die technologische Weiterentwicklung des Finanzdienstleistungssektors. Wichtig ist hierbei aber vor allem, ein Level Playing Field zu schaffen. Auch muss ein klarer Rahmen geschaffen werden, um Rechtssicherheit zu gewährleisten. Beim Thema Crowdfunding muss vor allem darauf geachtet werden, administrative und legislative Hürden für Unternehmer, vor allem für KMU, zu beseitigen.

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Nachhaltige Finanzprodukte helfen Umwelt und Wirtschaft

Die EU-Kommission hat heute auch ihre Pläne für ein nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Finanzsystem präsentiert. Eine hochrangige Sachverständigengruppe hatte Ende Jänner dazu ihren finalen Bericht veröffentlicht, in dem diese die Herausforderungen und Chancen, vor denen die EU bei der Entwicklung einer nachhaltigen Finanzpolitik steht, beleuchtet. Zu den Empfehlungen der Expertengruppe zählen u.a. ein einheitliches EU-Klassifikationssystem (oder Taxonomie) sowie die Schaffung eines EU-Kennzeichens für „grüne“ Finanzprodukte auf der Grundlage dieses EU-Klassifikationssystems. Die Nachhaltigkeit soll auch in die Aufsichtsvorschriften einbezogen werden.

Die Vorschläge deuten auf einschneidende Veränderungen im Bankenaufsichtsrecht hin. Das Ziel, die Dekarbonisierung zu unterstützen, wird von der WKÖ durchaus positiv beurteilt, jedoch werden die im Bericht vorgeschlagenen Empfehlungen, die darauf ausgerichtet sind, den Finanzsektor in Richtung Nachhaltigkeit umzugestalten, kritisch gesehen, da diese u.a. zu Eingriffen in die Investitionsfreiheit sowie zu einer Verzerrung der Risikogewichte führen können.

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REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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