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EU-Today vom 7. Februar 2019

Topinformiert: Rabmer-Koller: KMU sind Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels +++ EU-Institutionen erzielen Kompromiss zur Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen

Rabmer-Koller: KMU sind Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels

SMEunited Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller betonte bei ihrem gestrigen Treffen mit EU-Umweltkommissar Karmenu Vella die wichtige Rolle der in der Greentec Industrie tätigen KMU bei der Erreichung der Klimaziele: „Wir müssen eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Umwelt erreichen!“

Diskutiert wurden Maßnahmen, die traditionellen KMU helfen, umwelt- und klimafreundlicher zu werden. Unternehmen sind mit ihren innovativen Technologien Teil der Lösung zur Erreichung der Klimaschutzziele: „Dazu sind zweckgebundene Mittel in den EU-Innovationsprogrammen, ein leichter Zugang von Ökoinnovationen zum Markt sowie die Unterstützung der Internationalisierung notwendig“, so Rabmer-Koller. Auch im Übergang zur Kreislaufwirtschaft sind KMU entscheidend: „Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen, erschwinglichen Sekundärrohstoffen, ein Umdenken in der gesamten Lieferkette und konkrete Unterstützung durch die lokalen Behörden sind dabei die zentralen Herausforderungen“, so die KMU-Vertreterin. In Bezug auf die Chemikalienrichtlinie REACH forderte sie mehr Verhältnismäßigkeit und eine Verringerung des Verwaltungsaufwands und der Kosten.


EU-Institutionen erzielen Kompromiss zur Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen

Europäische Kommission, Parlament und Rat haben heute eine vorläufige Einigung über den Vorschlag zur Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen in der EU („Nachweis-Richtlinie“ bzw. „Dienstzettel-Richtlinie“) erreicht. Zielsetzung der vorgeschlagenen Richtlinie war neben neuen Informationspflichten auch die Einführung von Mindeststandards.

Die vorläufige Einigung sieht unter anderem eine Begrenzung der Probezeit auf sechs Monate, die Möglichkeit zur Mehrfachbeschäftigung bei anderen Arbeitgebern und schriftliche Antwortpflichten des Arbeitgebers bei Ersuchen um eine Beschäftigungsform mit verlässlicheren und sichereren Arbeitsbedingungen vor. Alle Arbeitnehmer, die innerhalb von vier Wochen mehr als drei Stunden pro Woche (d.h. zwölf Stunden pro Monat) arbeiten, sollen von der Richtlinie erfasst sein.

Aus Sicht der Wirtschaft ändern die nun enthaltenen Mindestbedingungen und Durchsetzungsvorschriften den Charakter der bestehenden Richtlinie. Mehr Bürokratie für Unternehmen ist zu befürchten. 

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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