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EU-Today vom 7. November 2018

Topinformiert: Rabmer-Koller: SMEunited wird Europa für KMU gestalten und KMU in Europa stärken +++ Klimapolitik: Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa festigen

Rabmer-Koller: SMEunited wird Europa für KMU gestalten und KMU in Europa stärken

Auf seiner Generalversammlung am Dienstag stellte der Europäische KMU- und Handwerksverband UEAPME die Weichen, um Europas Klein- und Mittelbetrieben künftig eine noch kräftigere Stimme in Europa zu verleihen: Mit dem neuen Namen SMEunited und einem zukunftsgerichteten Memorandum für die Europawahl 2019 wird Klein- und Mittelbetrieben größeres Gewicht und mehr Sichtbarkeit gegenüber EU-Institutionen und Interessengruppen in Brüssel verliehen.

Oberstes Ziel ist laut Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), „Europa für KMU zu gestalten, KMU in Europa zu stärken“. Bei der Auftaktveranstaltung „Schritte in die Zukunft“ am Dienstagabend präsentierten Ulrike Rabmer-Koller und Generalsekretärin Véronique Willems den neuen Namen und das Memorandum für die Europawahlen 2019. SMEunited betont im Memorandum, dass die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche Zukunft Europas ist.

SMEunited (vorher UEAPME) ist der einzige europäische Verband, der mit rund 70 Mitgliedsverbänden aus etwa 30 europäischen Ländern ausschließlich die Interessen der rund 24 Mio. Klein- und Mittelbetriebe vertritt. SMEunited ist europäischer Sozialpartner auf Arbeitgeberseite.


Klimapolitik: Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa festigen

Der Rat hat die Unterstützung der EU und ihrer Mitgliedstaaten zur fristgerechten Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bekräftigt. Weiters haben die Minister betont, dass die CO2-Preisbildung ein Schlüsselelement für die Verlagerung von Finanzströmen hin zu umweltfreundlichen und nachhaltigen Investitionen ist, um den Übergang zu niedrigen Treibhausgasemissionen zu unterstützen und innovative Lösungen zur Emissionsminderung zu fördern.

Aus Sicht der Wirtschaftskammer Österreich wäre ein weltweit einheitlicher CO2-Preis ein wirksames Instrument, um globalen Klimaschutz voranzutreiben. Dies hätte insbesondere im Zusammenhang mit der Carbon-Leakage Problematik zur Folge, dass technologische Verbesserungen und Innovationen im Vordergrund stehen, nicht das Ausweichen in andere geographische Räume ohne CO2-Bepreisung.

Zusätzlich hatte auch das EU-Parlament kürzlich seine Entschließung zu den EU-Klimazielen im Vorfeld der Klimakonferenz der Vereinten Nationen 2018 in Kattowitz (COP 24) festgelegt. Darin wird eine Erhöhung des Treibhausgasreduktionsziels der Europäischen Union für 2030 von 40 Prozent auf 55 Prozent (gegenüber dem Basisjahr 2005) gefordert. Ein derartiges Hinaufschrauben des Reduktionszieles ist aus Sicht der Wirtschaft als nicht hilfreich zu bewerten und würde Unternehmen zudem jegliche Planungssicherheit nehmen. Zudem würde die Wirtschaftskraft Europas gravierend geschwächt.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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