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EU-Today vom 6. Juni 2018

Topinformiert: WKÖ-Präsident Mahrer: Europa muss Digitalisierung stärker unterstützen +++ Mehr Gelder für Infrastrukturnetze und Finanzierung fördern Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze

WKÖ-Präsident Mahrer: Europa muss Digitalisierung stärker unterstützen

„Wie kaum eine andere Entwicklung unterstreicht die Digitalisierung die Notwendigkeit einer abgestimmten europäischen Politik und eines funktionierenden Binnenmarkts“, begrüßt der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Harald Mahrer, das von der EU-Kommission vorgestellte Digital Europe Programm mit einem Gesamtvolumen von 9,2 Milliarden Euro. „Digital Europe muss Teil einer Gesamtstrategie sein, mit der Europa die Digitalisierung besser und schneller für sich, seine Unternehmen und seine Bürgerinnen und Bürger nutzbar macht. Wir brauchen europaweit einheitliche Regelungen für einen funktionierenden digitalen Binnenmarkt. Nur dann können die Chancen der Digitalisierung voll ausgeschöpft werden.“ 

Sache Österreichs sei es, die Anschlussfähigkeit mit dem europäischen Programm sicherzustellen und die dafür nötigen Strukturen zu stärken. Das gilt vor allem für die „Digital Innovation Hubs“, zu deren Erfolg die Wirtschaftskammern einen essentiellen Beitrag leisten können. „Die aus EU-Mitteln finanzierten ‚Digital Innovation Hubs‘ sollen Angelpunkte für die europäische Initiative sein und mit bestehenden Aktivitäten in Österreich zu einer schnelleren und erfolgreichen Digitalisierung der Wirtschaft beitragen“, fordert Mahrer. Die Hubs sollen aktiv bei Beratung, Information und Ausbildung sein und Unternehmen mit Demonstrationsanlagen unterstützen. 


Mehr Gelder für Infrastrukturnetze und Finanzierung fördern Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze

Die Europäische Kommission hat heute noch weitere neue Programme vorgeschlagen: Im Rahmen des nächsten langfristigen EU-Haushalts 2021-2027 schlägt die Kommission vor, die Fazilität „Connecting Europe“ mit Mitteln in Höhe von 42,3 Milliarden Euro fortzuführen, um Investitionen in die europäischen Infrastrukturnetze in den Bereichen Verkehr (30,6 Milliarden Euro), Energie (8,7 Milliarden Euro) und Digitales (3 Milliarden Euro) zu unterstützen. Ein neues Programm „InvestEU“ soll die Finanzierung aus dem EU-Haushalt in Form von Darlehen und Garantien unter einem Dach zusammenführen. Die Kommission schlägt 15,2 Milliarden Euro für den Fonds „InvestEU“ vor. Dadurch könnten aus dem EU-Haushalt Garantien in Höhe von 38 Milliarden Euro gewährt werden, um strategisch wichtige Vorhaben in der gesamten EU zu unterstützen. 

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die Aufstockung der Fördermittel für den Ausbau der transeuropäischen Infrastrukturnetze, deren Ausbau wesentlich zur Vervollständigung des Binnenmarktes beiträgt. Das Programm InvestEU soll die Schaffung von Investitionen, Innovation und Arbeitsplätzen fördern, und die vielen, derzeit bestehenden verschiedenen Finanzierungsinstrumente auf EU-Ebene zusammenführen. Damit sollten unsere Unternehmen zukünftig leichter an die von ihnen benötigten Darlehen kommen.  


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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